Zoff über Umzug der Martin-Buber-Schule
CDU Frankfurt-Sachsenhausen lädt zur Infoveranstaltung
In dieser Zeit soll die Schule in das ehemalige McCann-Bürogebäude im Großen Hasenpfad 42-48 umziehen, in das auch die Oberstufe der KGS Niederrad einziehen soll. Mehr als eintausend Schüler sollen dort gleichzeitig unterrichtet werden. Der Vorsitzenbde des CDU-Stadtbezirkjsverbands Sachsenhausen, Jochem Heumann, schreibt dazu in einer Pressemitteilung: "Der entsprechende Stadtverordnetenbeschluss ist vertraulich ohne (vorherige) Öffentlichkeitsbeteiligung oder Information der Eltern, des Horts Zauberwald und der umliegenden Bevölkerung gefasst worden. Es gibt sehr viele Fragen und einen hohen Informationsbedarf.
Wir wollen wissen:
Warum wird die Martin-Buber-Schule verlagert,
warum kommt die Oberstufe der KGS Niederrad nach Sachsenhausen,
was wird aus dem Hort Zauberwald,
wie stellt sich der Magistrat die Bewältigung des Verkehrs zum
Unterrichtsbeginn im Bereich Großer Hasenpfad, Letzter Hasenpfad, Mörfelder
Landstraße usw. vor.
Nachstehenden Fragenkatalog haben wir wir auf Wunsch von Frau Stadträtin Weber an sie übersandt. Aus den (nicht vollzähligen) Fragen ist ersichtlich, dass die Maßnahme hoch problematisch ist, nicht nur für die Schule und den Hort, sondern auch für die Anwohner, die mit einem massiven zusätzlichen Verkehrsaufkommen
auf den (Wohn-)Straßen des Sachsenhäuser Bergs zu rechnen haben. Es hätte bessere Lösungen gegeben.
Sprechen Sie bitte mit Ihren Familienangehörigen, Freunden, Bekannten und
Nachbarn und bringen sie diese zu der Veranstaltung mit."
Hier der Fragenkatalog:
Die Martin-Buber-Schule ist Anfang der 70er Jahre errichtet worden, vor rund 20 Jahren wurde sie neu gebaut. Warum ist nach 50 Jahren ein dritter kompletter Neubau erforderlich?
Ist ein Neubau wirklich klimagerecht und nachhaltig, CO²- schonend?
Warum wird auf die im Bestandsgebäude enthaltene graue Energie verzichtet?
Warum wird die Erweiterung der Schule nicht unter Beibehaltung der Bestandsgebäude vorgenommen? Wie würde eine solche klimafreundliche Lösung aussehen?
Zieht der Hort Zauberwald ebenfalls um? Falls nein, warum? Wäre ein Nicht-Umzug pädagogisch sinnvoll insbesondere unter dem Gesichtspunkt, dass die betroffenen Schüler nach Schulschluss einen weiten – und zeitaufwendigen – Weg zum Hort zurücklegen müssen?
Die Auslagerung der Martin-Buber-Schule ist Gegenstand einer Magistratsvorlage an die Stadtverordnetenversammlung. Warum ist der Inhalt dieser Vorlage vertraulich, warum hat der Magistrat die Vertraulichkeit beantragt?
Wenn als Grund eventuell die finanzielle Abwicklung genannt wird, warum ist dann auch der überwiegende Teil der Vorlage, der die Einzelheiten der Verlagerung beinhaltet, ebenfalls vertraulich?
Warum dürfen die Bürger und insbesondere die Eltern, Schüler, die Schule und der Hortden Inhalt der Vorlage nicht erfahren?
Warum wurden die Öffentlichkeit, die Schule und der Hort sowie die Anwohner im Großen Hasenpfad und Letzten Hasenpfad nicht vor der Beschlussfassung informiert mit der Folge, dass sie sich nicht einbringen konnten? Kurz: Warum gab es keine Bürgerbeteiligung?
Warum wurde kein anderer Standort in Sachsenhausen ausgewählt, der näher an der Martin-Buber-Schule liegt, z.B. im Bereich Ziegelhüttenweg, Mittlerer Schafhofweg, Oberer Schafhofweg?
Warum soll in dem Bürogebäude zusätzlich die Oberstufe der KGS Niederrad untergebracht werden?
Wieso wurde kein Niederräder Standort gewählt? Wie viele Schüler kommen in der Spitze aus Niederrad nach Sachsenhausen?
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