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Letzte Aktualisierung: 18.06.2021

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Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (ZIT) erfolgreich

von Karl-Heinz Stier

(09.06.2021) Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main – Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (ZIT) hat bei einer international konzertierten Strafverfolgungsaktion gegen die organisierte Kriminalität mitgewirkt. Durch Europol koordiniert wurden in insgesamt 15 Ländern Maßnahmen vorgenommen.

In Deutschland wurden über 150 Objekte durchsucht und mehr als 70 Beschuldigte festgenommen. Der Schwerpunkt der Maßnahmen lag dabei in Hessen.

Justizministerin Eva Kühne-Hörmann lobte den Ermittlungserfolg der ZIT: „Die ZIT ist nicht nur zuständig für Cybercrime im engeren Sinne, sondern auch wenn der technische Sachverstand der Ermittlerinnen und Ermittler gefragt ist. In diesem Fall waren es Daten von sogenannten Kryptohandys, das sind abhörsichere Telefone, die den Verdacht ergaben, dass hierüber kriminelle Gruppen ihre Geschäfte tätigen. Konkret ging es um gewerbsmäßigen Handel mit Betäubungsmitteln und Waffen. Auf Grundlage der erlangten Daten ist im Rahmen eines ‚Action Days‘ gestern ein weltweiter Schlag gegen die Täter und damit die organisierte Kriminalität gelungen“.

Die  Landesregierung hat die Bekämpfung von Straftaten im Cyberraum schon länger auf der Agenda, denn kaum ein Bereich wächst so stark wie die Internetkriminalität. Aus diesem Grund wird die ZIT bereits seit einigen Jahren versträkt. Alleine im Jahr 2020 hat sie zehn zusätzliche Stellen bekommen und verfügt damit insgesamt über 22 Stellen im staatsanwaltlichen Bereich. Die gute personelle Ausstattung der ZIT sei ein Grundstein für die großen Ermittlungserfolge der Zentralstelle und dafür, dass sich die ZIT eine Vorreiterrolle in Deutschland erarbeitet hat -  so Eva Kühne-Hörmann abschließend.