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Zeit für Kernkraft

Ein aufrüttelndes Buch von Fritz Vahrenholt und Björn Peters

Deutschland hat als einziges großes Industrie­land die Kernenergie aufgegeben. Während hierzulande der Ausstieg als abgeschlossen gilt, investieren USA, China, europäische und andere Staaten groß in neue Kernkraft. Zufall – oder ein folgenschwerer Irrweg? In ihrem Buch "Zeit für Kernkraft - Schlüssel zum Wohlstand", das hoffentlich Furore machen wird,  zeichnen die Autoren Prof. Dr. Fritz Vahrenholt und Prof. Björn Peters, beide ausgewiesene Experten der Energiewirtschaft und -politik, die Geschichte der deutschen Atompolitik nach – vom technischen Weltniveau bis zum poli­tisch erzwungenen Ausstieg – und stellen ihr den weltweiten Aufbruch in eine neue Ära der Kerntechnik gegenüber.

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Foto: LMV

Die Autoren erläutern moderne Reaktorkonzepte und setzen sich mit den Einwänden auseinander. Im Zentrum steht ein konkreter Deutschland­plan: Reaktivierung bestehender Anlagen, Neu­bau an bewährten Standorten sowie gezielte Förderung von neuen Reaktortechnologien. Zugleich skizzieren sie einen realistischen Pfad zur Skalierung der Kernenergie auf tausende Gigawatt Leistung – als Schlüssel für Versor­gungssicherheit und Wohlstand.

Es ist ein faktenreiches, streitbares Buch über die Frage, ob Deutschland den Anschluss an eine der wichtigsten technologischen Entwicklun­gen des 21. Jahrhunderts zu verlieren droht. Das Buch mit seinen 232 Seiten erscheint am 21. September im Langen Müller Verlag (LMV), kann aber bereits jetzt bei Amazon für 26 Euro bestellt werden.

Mit ihrem Buch möchten die Autoren „die Verschweigenskoalition aus CDU und SPD herausfordern, die es fertiggebracht hat, das Wort Kernenergie in ihrer Koalitionsvereinbarung nicht ein einziges Mal zu erwähnen“, erklärten sie. Sie beschränken sich aber keineswegs nur auf Kritik: Mit ihrem  "Deutschlandplan Kernenergie" beschreiben Vahrenholt und Peters den möglichen Weg zurück zu einer gesicherten, wettbewerbsfähigen Energieversorgung.