Zahlen bitte! 8000 Tonnen Salz und 1000 Tonnen Lava-Granulat gegen den Frost
Foto: Stadt Frankfurt / FES GmbH / Helmut Seuffert
Bereits für Mittwoch, 21. November, rechnen die Experten der FES mit dem ersten Schneefall und einem größeren Einsatz in Frankfurt. Schon jetzt werden Kontrollfahrten gemacht und Brücken/Gefahrenpunkte vorsorglich gestreut.
Bis zu 320 Mitarbeiter können je nach Wetterlage eingesetzt werden. 175 Fahrzeuge stehen im Fuhrpark, darunter 42 Großstreufahrzeuge. Und wenn der Schnee kommt, dann sind 100 große und kleine Schneepflüge bereit für ihren Einsatz.
Die Entscheidung, wann und in welchem Umfang gestreut wird, treffen die Einsatzleiter mit Hilfe zweier meteorologischer Fachdienste. FES greift außerdem auf Daten der fünf von Hessen Mobil betriebenen Glättemeldestationen um Frankfurt zurück. Schließlich steht die Einsatzleitung permanent in Kontakt mit der Polizei und der Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF).
Die Herausforderung im Frankfurter Winter besteht darin, den Zeitpunkt zu erkennen, wann und wo die Nässe zu überfrieren beginnt. Denn manchmal entscheidet nur eine kleine Änderung der Windrichtung darüber, ob der Niederschlag über den Taunus zu uns kommt oder nicht. Und manchmal liegen gefrorene und nicht gefrorene Stellen gerade mal 100 Meter auseinander. (ffm)