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Wunschlos glückliche Füße im Sommer? Die besten Tipps zur sommerlichen Schuh- und Fußpflege

Es ist Hochsommer in Deutschland. Endlich Zeit, die dicken Schuhe für die kühle Jahreszeit im Schrank zu lassen und Sandalen oder Flipflops zu tragen. Doch wie pflegt man seine Füße eigentlich im Sommer am besten? Worauf sollte man beim Sommerschuhkauf achten und was hilft gegen heiße oder geschwollene Füße?
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Symbolbild
Foto: Pixabay / Bru-nO

Die richtigen Schuhe für den Sommer
Grundsätzlich gilt beim Schuhkauf: Die Schuhe, die man trägt, sollten immer bequem sein und die passende Größe haben. Dabei ist es egal, ob es sich um Sommer- oder Winterschuhe handelt. Schuhe nur wegen des Aussehens zu kaufen bringt nicht viel, wenn man ständig Druckstellen oder Blasen hat. Am besten eignen sich deswegen generell weiche Schuhe und weiches Leder für Sommerschuhe. Ob man offene oder geschlossene Schuhe wählt, kommt auf den persönlichen Geschmack oder den Anlass an, zu dem man die Schuhe tragen möchte. Nicht überall sind Sandalen erwünscht und gerne gesehen. Zehentrenner beispielsweise eignen sich wunderbar für den Strand und Urlaub, während man Slingpumps im Büro als Sommervariante wählen kann.

Hilfe gegen heiße und schwitzende Füße
Wer dazu neigt, schnell heiße und geschwollene Füße zu bekommen, der ist gut damit beraten, Schuhe zu wählen, die so viel Luft wie möglich an den Fuß lassen. Wer das nicht kann, weil er zum Beispiel einen Dresscode beachten muss und zudem viel an den Füßen schwitzt, kann auf Barfußsohlen zurückgreifen. Diese saugen den Schweiß auf und halten den Fuß trocken. Zusätzlich schafft ein Deo Abhilfe, denn auch das sorgt dafür, dass die Füße trocken bleiben und nimmt den gegebenenfalls unangenehmen Geruch auf.

Bei heißen Füßen kann es auch helfen, die Beine hochzulegen. Dadurch werden die Füße entlastet und Schwellungen können zurückgehen. Schnelle Abhilfe versprechen kühlende Gels, die mit Pfefferminzöl und Menthol für eine Erfrischung am Fuß sorgen, besonders wenn man sie zuvor im Kühlschrank aufbewahrt hat.

Wer die Zeit hat, sich intensiver um seine Füße zu kümmern, kann auch ein erfrischendes Fußbad nehmen. Dafür gibt man im Idealfall lauwarmes Wasser in eine Schüssel. Auf eiskaltes Wasser sollte lieber verzichtet werden, da es durch den Temperaturschock verstärktes Schwitzen verursacht. Sind die Füße geschwollen, hilft auch ein natürliches Salzbad mit Meersalz. Darin sollte man die Füße dann 20-30 Minuten einweichen lassen. Durch das Salz werden sie gut durchblutet und schwellen leichter ab.

Fußpflege: Was hilft gegen Hornhaut und Hühneraugen?
Hornhaut an den Füßen sieht unschön aus und kann stören. Dagegen hilft eine aktive Behandlung mit einer Hornhautpfeile oder einem Bimsstein. Anschließend sollte man die Stellen, entweder mit einer handelsüblichen oder Fettreduziercreme gut eincremen. Wer allgemein Probleme mit Hornhaut am Fuß hat, sollte die Füße zwei- bis dreimal in der Woche bearbeiten um sie nachhaltig davon zu befreien. Zur Vorbeugung kann man die Füße nach dem Duschen regelmäßig eincremen. So bleiben sie geschmeidig und ganz nebenbei haben Cremes eine belebende Wirkung bei müden oder geschwollenen Füßen.

Hühneraugen entstehen in der Regel durch den wiederkehrenden Druck der Schuhe auf eine Stelle am Fuß. Gegen sie kann ein Hausmittel helfen: Über Nacht eine Zwiebelscheibe auf die betroffene Stelle am Fuß legen und am nächsten Morgen die aufgeweichte Hornhaut mit deinem Bimsstein bearbeiten. Wer das innerhalb einer Woche regelmäßig macht, kann so seine Hühneraugen loswerden. Bei wem das nicht hilft oder wer schon länger als einen Monat darunter leidet, der sollte einen Hautarzt aufsuchen.