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Letzte Aktualisierung: 29.05.2024

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Workshop Gewerbestandort Nieder-Eschbach

von Ilse Romahn

(13.05.2024) Beim dritten Standort-Workshop haben sich die Teilnehmenden der zukünftigen Weiterentwicklung und Gestaltung des Gewerbegebiets im Frankfurter Norden gewidmet. Die Stärkung der Standortgemeinschaft sowie die Bewältigung des allgegenwärtigen Fachkräfte- und Auszubildendenmangels standen dabei im Mittelpunkt der Veranstaltung.

Am 7. Mai fand in den Räumlichkeiten von Orthos, Fachlabor für Kieferorthopädie, der dritte Standort-Workshop am Gewerbestandort Nieder-Eschbach statt. Resultierend aus den Ergebnissen der bisherigen beiden Auflagen standen zum Abschluss der Beteiligungs-Reihe die Stärkung der Standortgemeinschaft und die Themen Fachkräfte und Auszubildende im Fokus. Vor diesem Hintergrund tauschten die Teilnehmenden Ideen aus, um den Gewerbestandort zukunftsorientiert weiterzuentwickeln. Die Entwicklung gemeinsamer Projekte sowie die Gründung einer Arbeitsgruppe zum Thema Fachkräfte und Auszubildende wurden dabei noch einmal vertieft.
 
Stadträtin Stephanie Wüst sagt: „In der politischen Arbeit ist Beteiligung ein enorm wichtiges Gut – wir sind auf das Wissen der Menschen vor Ort angewiesen. Diese zu überzeugen, sich aktiv einzubringen, ist oft schwierig. Umso dankbarer bin ich den motivierten Akteuren in Nieder-Eschbach und der Wirtschaftsförderung Frankfurt, dass sie mit der Workshop-Reihe ein Format ins Leben gerufen haben, in dem offen und vertrauensvoll auch kritische Themen diskutiert werden konnten. Ich schaue nun zuversichtlich auf die erzielten Ergebnisse und bin überzeugt, dass wir gemeinsam – als Stadt und Gewerbestandort – Maßnahmen auf den Weg bringen können, um den Standort weiterzuentwickeln.“
 
Ansgar Roese, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Frankfurt, ergänzt: „Ein lebendiger und zukunftsfähiger Standort lebt von einer guten Standortgemeinschaft. Gemeinsame Austausche und Projekte sind somit essenziell, um die Weiterentwicklung des Gewerbestandortes voranzutreiben. Als Wirtschaftsförderung blicken wir in unserer täglichen Arbeit sehr gerne auf Ergebnisse, die wir im engen Austausch mit den Akteuren vor Ort erarbeitet haben. Mit Unterstützung des Standortmanagements sollen die Resultate nun eine Form erhalten und in gemeinsamen Veranstaltungen mit den ansässigen Akteuren ihre Umsetzung finden. All das trägt nicht nur zu einer nachhaltigen Standortentwicklung bei, sondern stärkt die Gemeinschaft am Standort.“
 
Unter Moderation durch Manuela Wehrle von Region + Projekt wurden in Kleingruppen weitere konkrete Projekte und Veranstaltungsformate entwickelt. Gegenseitige Unternehmensbesuche, die Umgestaltung des öffentlichen Raums sowie die Etablierung einer digitalen Online-Plattform zur Gewinnung von Auszubildenden und Fachkräften wurden dabei intensiv besprochen. Die erarbeiteten Formate sollen nun schrittweise mit Unterstützung des Standort-managements umgesetzt werden. Insgesamt nahmen 25 Personen aus elf Unternehmen und weiteren Organisationen aus dem Gewerbegebiet am Workshop teil. Eine Führung durch die Labore des Gastgebers sowie ein gemeinsamer kulinarischer Ausklang sorgten für einen gelungenen Abschluss der Veranstaltungsreihe.

Elke Mohnhaupt-Schmidt vom Orthos Fachlabor für Kieferorthopädie sagt: „Unsere langjährige Erfahrung als Zahntechniklabor zeigt: Sich kümmern schafft Vertrauen. Bereits seit über 40 Jahren hat sich dieses Motto bei unseren Kunden, Mitarbeitern sowie Geschäftspartnern bewährt. Der Standort-Workshop bietet die Möglichkeit, dieses Leitbild auf gemeinsame Projekte und Veranstaltungen zu übertragen und somit zu einer nachhaltigen Weiterentwicklung unseres Gewerbestandortes beizutragen.“

Die Ergebnisse der Workshop-Reihe gilt es nun in der Folge auch in Maßnahmen und Handlungsempfehlungen zu gießen. In den kommenden Monaten werden die Ergebnisse der dreiteiligen Veranstaltungsreihe daher noch einmal resümiert und intensiv aufbereitet. Neben der Umsetzung von gemeinsamen Veranstaltungen, ist unter anderem ein themenspezifischer Workshop zum Thema Online-Sichtbarkeit geplant. Darüber hinaus wird ab Juni eine Standortsprechstunde am Standort etabliert, die ein neutrales Umfeld für Fachgespräche schafft und den Kontakt zwischen dem Standortmanagement und den ansässigen Akteuren intensiviert. (ffm)