Wolfgang Vater mit der Ehrennadel in Gold ausgezeichnet
Mitglieder des Magistrats, der Stadtverordnetenversammlung, zahlreiche Trägerinnen und Träger der Ehrenbezeichnung „Stadtälteste“ sowie Wegbegleiter von Wolfgang Vater waren der Einladung zu dieser Ehrung gefolgt.
Vater hatte sein Amt als Stadtverordnetenvorsteher, das er 17 Jahre innehatte, aus gesundheitlichen Gründen zur Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 26. September 2018 niedergelegt.
Der 76jährige Anwalt und Notar behält sein Mandat als Stadtverordneter. Insgesamt ist Vater seit 37 Jahren in der Kreisstadt Hofheim kommunalpolitisch engagiert.
Wolfgang Vater war beziehungsweise ist Mitglied in folgenden Gremien:
Kommission für Verkehr von 1976 bis März 1981,
Stadtverordnetenversammlung seit 1981, davon 1981 bis 2001als Fraktionsvorsitzender, 1997 bis 2001 als stellvertretender Stadtverordnetenvorsteher, 2001 bis 26.09.2018 als Stadtverordnetenvorsteher,
Haupt- und Finanzausschuss von 1981 bis 2001,
Altstadtkommission von 1981 bis 1985,
Planungsausschuss von 1985 bis 1986,
Ausschuss für Planung und Verkehr von 1989 bis 1993,
Kommission für Hochbau von 1989 bis 2001,
Bau- und Verkehrsausschuss von 1993 bis 1997,
Kommission für Hochbau und Altstadtsanierung von 1997 bis 2001.
Darüber hinaus war er Mitglied im Kreistag des Main-Taunus-Kreises von 1977 bis 1985 und ist es wieder seit 2001 bis heute.
Für sein Engagement in der Kommunalpolitik war Wolfgang Vater im Jahr 1993 mit dem Ehrenbrief des Landes Hessen ausgezeichnet worden. Im Jahr 2005 wurde ihm das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland überreicht. Damit wurden seine kommunalpolitischen Verdienste, aber vor allem auch sein soziales Engagement anerkannt.
Vater war Gründungsmitglied des Lions-Club Hofheim, wo er in seiner Amtszeit als Präsident 1989 / 1990 das Lettland-Hilfe-Programm initiierte, das einen Kindergarten, zwei Kinder-Polikliniken und ein Waisen-Internat unterstützte. Er fuhr auch selbst mehrmals einen Lkw voller Hilfsgüter nach Riga, um die Medikamente, Kleidung, Spielsachen und Lebensmittel vor Ort zu verteilen. So trug er wesentlich zur Verbesserung der Lebens- und Lernbedingungen der lettischen Kinder bei – „dadurch hat er das Ansehen Deutschlands in Lettland und die Beziehungen zwischen beiden Ländern vorbildlich gefördert“, hieß es in der Würdigung seines sozialen Engagements. Darüber hinaus war Vater in den 70er Jahren Beisitzer in den Widerspruchsausschüssen für Wehrdienstverweigerer des Kreiswehrersatzamtes in Eschborn und bekleidete von 1980 bis 1989 das Amt des Justitiars des Deutschen Roten Kreuzes im Main-Taunus-Kreis. Sehr intensiv engagierte er sich auch für die Städtepartnerschaften Hofheims mit Chinon und Tiverton.
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