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Letzte Aktualisierung: 30.09.2022

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Wohnprojekt in Kriftels Raiffeisenstraße

Baustelle wird eingerichtet - Gewobau startet Großprojekt

von Adolf Albus

(23.09.2022) Der Bagger arbeitet schon seit Tagen auf dem Grundstück an der Raiffeisenstraße, die Kinder auf dem angrenzenden Außengelände der Kita St. Elisabeth schauen gebannt zu. Das beeindruckende Fahrzeug bereitet den vorderen Teil des Grundstückes für die Baucontainer vor, die in den kommenden Tagen geliefert und aufgestellt werden.

Bürgermeister Christian Seitz, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft (Gewobau), Marvin Migesel, Projektleiter von Wolff & Müller, Architektin Philippa Hövelborn, Projektleiterin beim Generalunternehmer aktivhaus, Gewobau-Geschäftsführer Harald Treber sowie Gregor Zientalski, Projektleiter des Modulherstellers unihouse. Geschäftsführer und Erster Beigeordneter Franz Jirasek war verhindert und konnte an dem Termin nicht teilnehmen.
Foto: Gemeinde Kriftel
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Hier sitzen dann die Projektleitenden und überwachen den Fortgang der Arbeiten. Denn: In wenigen Tagen werden auch die Aushubarbeiten für die Gebäude gestartet. Ende Januar könnten dann, läuft alles nach Plan, die erste Holzmodule des Großprojektes aufgestellt werden.

Im Februar 2022 wurde der Vertrag für den Bau von 48 Sozialwohnungen an der Raiffeisenstraße unterschrieben. Zur Vermietung stehen sollen dann ab Herbst 2023 Ein- bis Fünfzimmerwohnungen für Menschen mit geringem und mittlerem Einkommen. Die Kosten für das mit Abstand größte Projekt, das die Gesellschaft in ihrer 50-jährigen Geschichte gestemmt hat, betragen rund 17,5 Millionen Euro. Aufgrund der innovativen Holzmodul-Bauweise gilt es als beispielgebend.

Die Elementbauweise nach einer Holz-Vorfertigung ist ökologisch, nachhaltig und gesund. Die Strom- und Wärmeversorgung der Wohngebäude soll über Photovoltaikanlagen auf den begrünten Flachdächern erfolgen. Geheizt wird zusätzlich über zwei effiziente Wärmepumpenanlagen. Lademöglichkeiten für E-Autos und E-Fahrräder werden vorgesehen. Im Keller wird ein Stromspeicher stehen.

Bürgermeister Christian Seitz, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft (Gewobau), und Geschäftsführer Harald Treber trafen sich jetzt mit Architektin Philippa Hövelborn, Projektleiterin beim Generalunternehmer aktivhaus, Marvin Migesel, Projektleiter der bauausführenden Firma Wolff & Müller, sowie Gregor Zientalski, Projektleiter des Modulherstellers unihouse, für eine Besprechung vor Ort. Gewobau-Geschäftsführer und Erster Beigeordneter Franz Jirasek war verhindert und konnte an dem Termin nicht teilnehmen.

Bei dem Treffen wurden auch die Parksituation sowie die Absicherung eines Fußweges vor allem für Eltern und Kinder begutachtet. Denn in den nächsten Monaten steht der Parkplatz zwischen Kita und Friedhof nur noch eingeschränkt für Erzieher und Eltern zur Verfügung. Im Zuge der Bauarbeiten muss auch ein Teil des Fußweges abgesperrt werden. „Kinder sollten aus Sicherheitsgründen von der anderen Seite der Kita, vom Kreisel aus, zur Kita gebracht werden“, bittet Bürgermeister Seitz.