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Letzte Aktualisierung: 23.02.2024

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Wissensspeicher der Bundesrepublik: Die Deutsche Bibliothek in Frankfurt

von Ilse Romahn

(29.01.2024) Veranstaltung am 1. Februar, 19 Uhr, in der Deutschen Nationalbibliothek zur Buchpräsentation `Wissensspeicher der Bundesrepublik, 1945–1990`. Die Autorin Helke Rausch im Gespräch mit Wolfgang Niess.

Bildergalerie
Dr. Helke Rausch
Foto: Hanspeter Trefzar
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Dr. Wolfgang Niess
Foto: Joerg Eckhardt
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Kurz nach Ende des Zweiten Weltkriegs und mit Blick auf die absehbare deutsche Teilung mit US-amerikanischer Unterstützung gegründet, war die Deutsche Bibliothek in Frankfurt am Main kein unpolitischer Ort. Der „amerikanische Faktor“, die bevorstehende deutsche Teilung und der Kalte Krieg bestimmten die ersten Dekaden der Bibliotheksentwicklung. In den 1960er-Jahren setzte die Deutsche Bibliothek mit der Gründung der Emigrantenbibliothek (heute Deutsches Exilarchiv 1933–1945) selbst politische und gesellschaftliche Akzente und entwickelte sich in den Folgejahren zu einer auch international anerkannten Kulturinstitution Deutschlands.

Die Historikerin Dr. Helke Rausch, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, hat eine politische Zeitgeschichte der Deutschen Bibliothek geschrieben. Mit dem Historiker und Wissenschaftsjournalisten Dr. Wolfgang Niess spricht sie über ihr Buch „Wissensspeicher in der Bundesrepublik. Die Deutsche Bibliothek 1945–1990“, das im Wallstein Verlag erschienen ist.

Eintritt frei. Anmeldung unter www.dnb.de/veranstaltungfrankfurt

Deutsche Nationalbibliothek, Adickesallee 1, 60322 Frankfurt am Main https://www.dnb.de