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Letzte Aktualisierung: 12.08.2020

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Wirtschaftsförderung Frankfurt vermeldet Rekordjahr 2019 für den Wirtschaftsstandort

von Ilse Romahn

(31.07.2020) Wirtschaftsdezernent Frank stellt den Jahresbericht der Wirtschaftsförderung vor und hat den Blick bereits nach vorne gerichtet.

Ansgar Roese (Abteilungsleiter Stadtentwicklung, Standortpolitik, Immobilien, Logistik & Mobilität), Stadtrat Markus Frank (Wirtschaftsdezernent), Oliver Schwebel (Geschäftsführer Wirtschaftsförderung Frankfurt)
Foto: Stadt Frankfurt / Wirtschaftsförderung
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Die Statistiken im Jahresbericht 2019 machen deutlich, dass das vergangene Jahr ein absolutes Rekord-Wirtschaftsjahr für den Standort Frankfurt war. Noch nie gab es so viele sozialversicherungspflichtig Beschäftigte: Zum Stichtag 30. September 2019 wurden 611.470 Beschäftigte gezählt. Zudem entstanden rund 16.250 neue Arbeitsplätze. Dieser positive Trend zeigte sich insbesondere anhand der Zahlen in den Frankfurter Schlüsselbranchen, mit einem Plus von 3538 Arbeitsplätzen im Consulting und 4712 neuen Arbeitsplätzen in der IT-Branche.

Wirtschaftsdezernent Markus Frank betonte: „Der Blick zurück bestätigt uns, welche Power der Wirtschaftsmotor Frankfurt/Rhein-Main hat und spätestens seit dem Ausbruch der Covid-19-Pandemie wissen wir, welch zentraler Baustein das erfahrene, kreative und motivierte Team der Frankfurter Wirtschaftsförderung im großen System des Wirtschaftsgeschehens am Standort Frankfurt am Main abbildet. Auch wenn uns die Pandemie als Tor zur Welt hart getroffen hat, haben wir mit unseren Frankfurter Unternehmen, Partnern aus Politik und Bürgerschaft gute Vorrausetzungen für den Restart. Dafür bin ich sehr dankbar und möchte Mut machen: Wir werden gemeinsam aus der Corona-Krise lernen.“

Der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung, Oliver Schwebel, stellte die Erfolge der Wirtschaftsförderung im Detail vor: „Im letzten Jahr haben wir insgesamt 2017 Unternehmen beraten, knapp neun Prozent mehr als im Jahr davor. Bis Ende 2019 haben sich insgesamt 31 Banken aus 14 Ländern aufgrund des Brexits für einen Umzug nach Frankfurt am Main entschieden. Zwölf internationale Ansiedlungen hat unser Team zudem direkt betreut und begleitet.“ Darüber hinaus wies Schwebel auf das neue Erscheinungsbild des Berichtes hin: „Zu Beginn 2020 haben wir unser neues Corporate Design eingeführt, welches wir anhand des Jahresberichts 2019 erstmalig der breiten Öffentlichkeit präsentieren können. Ziel war es, ein modernes Erscheinungsbild mit frischen Farben und neuen Formen zu schaffen.“

Für die Jahre 2020/21 erwartet die Wirtschaftsförderung aufgrund der Covid-19-Pandemie erhebliche Einbußen und Umsatzrückgänge. Diese lassen sich nur durch gezielte staatliche Maßnahmen und einer baldigen Erholung ohne zweiten Lockdown eindämmen.

Der Jahresbericht 2019 beinhaltet repräsentativ die wichtigsten Meilensteine, Veranstaltungen und Projekte der Wirtschaftsförderung und steht in digitaler Form zum Herunterladen auf der Webseite der Wirtschaftsförderung Frankfurt bereit. (ffm)