Das Online-Gesellschaftsmagazin aus Frankfurt am Main

Letzte Aktualisierung: 06.07.2020

Werbung
Werbung

Wirtschaftsdezernent Frank begrüßt das Rettungspaket für Lufthansa

‚Starkes Signal für die Beschäftigten aus der ganzen Region‘

von Ilse Romahn

(27.05.2020) „Die Bundesregierung hat erkannt, wie wichtig die Lufthansa für das Luftfahrtkreuz Frankfurt am Main in Deutschland ist und hat mit dem Rettungspaket ein Bekenntnis zum größten Arbeitgeber in Hessen gegeben“, sagt Wirtschaftsdezernent Markus Frank.

„Es ist ein wichtiges Signal an die Beschäftigten, dass ihre Arbeit am Frankfurter Flughafen gewertschätzt wird.“ Es sei aber auch ein Bekenntnis zur internationalen Bedeutung und für eine sehr gute Zukunft der Stadt Frankfurt am Main.

Für die Stadt Frankfurt und deren Flughafen sei die Lufthansa mit rund 38.000 Beschäftigen auf Landesebene, davon circa 22.000 Arbeitsplätzen am Frankfurter Flughafen, von großer Bedeutung. „Ich bin sehr froh, dass es gelungen ist, der Lufthansa und ihren Mitarbeitern ein positive Perspektive für die Zeit nach Corona durch das Rettungspaket aufzeigen zu können. Die Lufthansa war vor Ausbruch der Pandemie ein gesundes Unternehmen und profitabel. Daher ist der Schritt, den das Lufthansa-Management und die Bundesregierung nun gegangen sind, nur logisch und sinnvoll“, freut sich Frank.

Seit Montag, 25. Mai, sind sich beide Parteien über Art und Umfang der Rettungsmaßnahmen einig. Damit kann der Lufthansakonzern, welcher vor der Corona-Pandemie mit über 145 Millionen Passagieren im Jahr 2019 auf Platz 2 der europäischen Airlines lag, nun wieder positiv in die Zukunft schauen und langsam den Flugbetrieb hochfahren. Nichtsdestotrotz wird es einige Zeit dauern, um an die Situation vor der Corona-Krise anknüpfen zu können.

Um den Wirtschaftsmotor wieder zum Laufen zu bringen, sei es nun von elementarer Bedeutung, die letzte Hürde zu nehmen. „Ich kann nicht nachvollziehen, dass die EU-Kommission nun das Rettungspaket unter Auflagen zum Nachteil der Lufthansa und unserer Stadt stellen möchte“, richtet Frank seinen Appell an Brüssel. „Ich bin immer ein Fürsprecher von Wettbewerb in der Wirtschaft gewesen. Aber Corona ist für uns alle eine erstmalige Sondersituation, in der die Beachtung der Wettbewerbsregeln nicht die oberste Priorität haben darf.“ Die Rettung der Airline sei der Sicherung von Arbeitsplätzen am Luftverkehrsstandort Deutschland als auch der Wiederherstellung der wirtschaftlichen Situation des Unternehmens vor der Coronapandemie geschuldet. „Die Zustimmung dabei unter die Auflage der Abgabe von Start- und Landerechten an den Flughäfen München und Frankfurt zu stellen, würde gegen die Prioritäten des Rettungspaketes wirken“, appelliert der Wirtschaftsdezernent eindringlich an Brüssel. (ffm)