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Win-Win-Situation für Frankfurt

SPD-Fraktion im Römer begrüßt Rettung des Club Voltaire

Die SPD-Fraktion im Frankfurter Römer zeigt sich erleichtert über die erfolgreiche Rettung des traditionsreichen Club Voltaire. Die Immobilie im Frankfurter Stadtzentrum, die seit 1962 vom Club genutzt wird, geht in das Eigentum der Stiftung medico international über. Damit ist die Zukunft des wichtigen Kulturortes langfristig gesichert.

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Der Frankfurter SPD-Fraktionsvorsitzende Kolja Müller freut sich sichtlich, dass der Club Voltaire gerettet worden ist.
Foto: SPD Frankfurt

Fraktionsvorsitzender Kolja Müller lobt die gefundene Lösung: "Der Club Voltaire ist ein unverzichtbarer Teil der Frankfurter Kultur- und Debattenlandschaft. Hier wird seit über 60 Jahren eine offene, kritische Diskussionskultur gelebt, die für unsere Demokratie von großem Wert ist. Die drohende Schließung hätte einen schweren Verlust für Frankfurt bedeutet." 

Müller dankt deshalb auch ganz besonders der Stiftung medico international für ihr Engagement: "Dass medico international mit dem Kauf der Immobilie Verantwortung übernimmt, ist ein starkes Zeichen gelebter Solidarität. Die Stiftung ermöglicht nicht nur den Fortbestand des Clubs, sondern fördert gleichzeitig durch die Mieteinnahmen wichtige internationale Projekte. Das ist eine Win-Win-Situation für Frankfurt und für die weltweite Arbeit von medico."

Zur Kulturdezernentin Ina Hartwig, die den Verkaufsprozess dabei intensiv begleitet hat, sagte Müller: "Ina Hartwig hat sich mit großem persönlichem Einsatz für die Rettung des Club Voltaire stark gemacht. Ihr schnelles und entschlossenes Handeln, insbesondere das direkte Gespräch mit dem Eigentümer, war entscheidend für diese positive Lösung. Gerade in Zeiten, in denen demokratische Werte unter Druck geraten, brauchen wir Orte wie den Club Voltaire."