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Letzte Aktualisierung: 04.12.2020

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Wie smarte Technologie das Leben mit Diabetes erleichtert

von Helmut Poppe

(13.11.2020) Am 14. November ist Weltdiabetestag. Der Aktionstag stellt den Diabetes - eine Erkrankung, die weltweit bereits 463 Millionen Erwachsene betrifft - in den Fokus.

Diabetesberaterin im Gespräch /
Foto: obs/Dexcom Deutschland GmbH/© Olga Yastremska/123RF
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Seit 2009 richtet die gemeinnützige Organisation diabetesDE - Deutsche Diabetes-Hilfe unter der Schirmherrschaft des Bundesgesundheitsministeriums die Zentrale Patientenveranstaltung zum Weltdiabetestag am 14. November in Deutschland aus. In 2020 ist der Weltdiabetestag vor allem der Diabetesberaterin gewidmet, um deren Bedeutung als starke Unterstützung Betroffener für alle Fragen rund um das Leben mit der Erkrankung, zu unterstreichen. Auch Dexcom, weltweiter Anbieter von Systemen zur kontinuierlichen Gewebeglukosemessung in Echtzeit (rtCGM), ist dabei und ruft in der Dexcom-Community, über Facebook und auf dem neuen Instagram-Kanal dazu auf, mit kurzen Online-Videos dem eigenen Diabetes-Team "Danke" zu sagen.

Diabetesberaterin und smarte Technologie - ein starkes Team für Betroffene

Das gesamte Diabetesteam ist auch der richtige Ansprechpartner, wenn es um die optimale Therapie der Erkrankung geht. Deshalb: Fragen Sie Ihre Diabetesberaterin nach smarter Diabetes-Technologie! Denn durch stetige Innovationen ist immer mehr möglich: rtCGM-Systeme wie Dexcom G6 ermöglichen Menschen mit Diabetes heute Freiheiten, die noch vor wenigen Jahren undenkbar gewesen wären. Heute ist dank moderner Technik beispielsweise die Blutzuckermessung ohne Fingerpiks* möglich. Grundsätzlich gilt, je besser die Glukoseeinstellung, desto besser der Langzeitblutzuckerwert HbA1c. Die Zeit im individuell festgelegten Werte-Zielbereich nimmt zu und so kann das Risiko von schweren glykämischen Ereignissen wie Unter- oder Überzuckerungen und damit das Risiko von sekundären Folgeerkrankungen reduziert werden.

Digitale Diabetestechnik: Stetige Innovationen

Schwanger und Diabetes? Die strengen Zielvorgaben einzuhalten fällt jetzt leichter: Denn die Nutzung eines rtCGMs während der Schwangerschaft wird ab diesem Jahr vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) ausdrücklich empfohlen. Und Dexcom geht mit: Der smarte Sensor darf offiziell in der aufregendsten Zeit des Lebens zur Unterstützung beim Diabetes getragen werden. Wenn die Werte aufgrund von Hormonschwankungen Achterbahn fahren, können die individuellen Warnungen, der Alarmplan sowie Hypo-Vorwarnung und Hyposicherheitsalarm die werdende Mama dabei unterstützen, ihre Werte leichter im Zielbereich zu halten und so eventuelle Ängste vor Unterzuckerungen reduzieren. Alles ohne Stechen* oder Scannen. Durch die Share-Funktion der G6 App wissen außerdem auch Partner*in und Angehörige, wie es dem Diabetes der Mutter geht.

Außerdem gibt es erste Schritte in Richtung closed-loop: Noch mehr Erleichterung in der Diabetestherapie ermöglicht die Kombination von Sensor und Pumpe. Das Dexcom G6 System und die t:slim X2 Insulinpumpe sind jetzt offiziell miteinander koppelbar.

Schon gewusst? Anspruch auf rtCGM im DMP 1

Derzeit sind ca. 225.000 gesetzlich krankenversicherte Patientinnen und Patienten in ein Disease Management Programm (DMP) für Typ-1-Diabetes eingeschrieben und werden damit auf dem aktuellen medizinischen Forschungsstand behandelt. Für Betroffene von Diabetes bedeutet das auch: Die Teilnahme am DMP ergibt unter bestimmten Umständen, zum Beispiel bei Nicht-Erreichen der Therapieziele, bei schweren Hypoglykämien, Ketoazidosen (schwere Stoffwechselentgleisungen bei Insulinmangel) und in der Schwangerschaft, einen Anspruch auf eine Kostenerstattung eines rtCGM-Systems. (ots/hp)