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Letzte Aktualisierung: 17.06.2024

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Wie leben die Karmeliten heute?

von Ilse Romahn

(04.06.2024) Am Montag, 10. Juni, sind Brüder aus dem Karmeliterkloster Mainz um 18 Uhr zu Gast in der Reihe „Frankfurt erzählt“ im Institut für Stadtgeschichte. Sie geben Einblick in ihr Leben im Kloster und die Geschichte des Karmeliterordens.

Vor beinahe 800 Jahren ließen sich die Karmeliten als Bettelorden in Europa und auch in Mainz und Frankfurt am Main nieder, wo sie bis zur Säkularisierung 1803 im Karmeliterkloster lebten. Zwar ist das Frankfurter Karmeliterkloster die einzige erhaltene mittelalterliche Klosteranlage in der Stadt, doch das Ordensleben fand damals ein jähes Ende und das Kloster wurde und wird seitdem vielfältig genutzt.

Anders in Mainz – hier gründete sich 1924 wieder ein Konvent. Prior Pater Josef Kemper, Pater Leo Groothois, Subprior Frater Andreas Scholten und Pater Prof. Michael Plattig aus dem Karmel Mainz erzählen aus ihrem heutigen Leben und Alltag im „Karmel“ und geben damit vielleicht auch einen Eindruck, wie das Ordensleben im Frankfurter Karmeliterkloster einst ausgesehen haben könnte.
 
Moderiert wird das Gespräch von Kristina Matron. Es beginnt um 18 Uhr im Dormitorium des Karmeliterklosters in der Münzgasse 9. Der Eintritt beträgt sechs Euro, ermäßigt drei Euro. Eine Reservierung ist online unter pretix.eu/isgfrankfurt möglich. Weitere Informationen gibt es online unter stadtgeschichte-ffm.de. (ffm)