Wie geht es weiter mit dem Wetter
Prof. Dr. Fritz Vahrenholt zur Temperaturentwicklung
Wie üblich hat sich Prof. Dr. Fritz Vahrenholt, ein ausgewiesener Energieexpeerte, in seinem neuen Newsletter auch mit der Temperaturentwicklung beschäftigt. Ein wahrlich aktuelles Thema, weshalb wir seinen Beitrag nachstehend auch wiedergeben.
"Die globale Temperatur liegt im Juli um 0,48 Grad Celsius gegenüber dem langjährigen Mittel nahezu unverändert gegenüber Juni 2026", schreibt Vahrenholt. "Der durchschnittliche Temperaturanstieg seit 1979 betrug 0,16 Grad Celsius pro Jahrzehnt. Der El Nino im Pazifik scheint sich zu einem sehr starken Ereignis zu entwickeln und wird das Wetter weltweit in den nächsten acht Monaten prägen. Mehr Niederschlag wird es geben an der Westküste Südamerikas, südliche USA, Teile Ostafrikas. Dürren und Hitze sind in Australien, Indien und Südostasien zu erwarten. Die Häufigkeit der Hurrikane im Atlantik geht zurück, die Anzahl im östlichen Pazifik steigt.
Deutschland ist kaum betroffen. Der El Nino 2015 brachte einen sehr milden Winter, der El Nino 2009 dagegen einen sehr kalten und schneereichen. Allerdings ist mit einem starken Anstieg der Preise für Kaffee, Kakao, Reis, Mais und Zucker zu rechnen. El Nino und LaNina sind natürliche Phänomene. Trotzdem ist damit zu rechnen, dass die Unwetter dem "anthropogenen Klimawandel" zugeschrieben werden. In der zweiten Hälfte des Jahres 2027 ist mit einer abkühlenden La Nina zu rechnen. Die obengenannten Effekte auf die Regionen kehren sich dann um.
Weitere Artikel aus der Kategorie: