Wie finde ich den passenden Handyvertrag für mich?
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Die folgenden Tipps helfen dabei, den passenden Handyvertrag für die eigenen Bedürfnisse zu finden.
Handyvertrag mit Handy oder ohne?
Wer heute einen Handyvertrag abschließt, hat grundlegend zwei Möglichkeiten:
- Vertragsabschluss mit Weiternutzung des eigenen (schon vorhandenen) Smartphones
- Vertragsabschluss mit neuem Handy
Ist bereits ein Smartphone vorhanden, das weiter genutzt werden soll, reicht der Abschluss eines Tarifs. Die meisten Menschen investieren aber lieber doppelt und gönnen sich zum neuen Vertrag auch gleich ein neues Smartphone.
Der Vorteil hierbei ist, dass das Smartphone nicht in einer Summe, sondern über die monatlichen Gebühren gezahlt wird. Die Smartphone-Industrie macht Umsätze in Höhe von mehr als 35 Milliarden Euro pro Jahr, Tendenz steigend. Ein High-End-Gerät der Flaggschiffanbieter (Apple und Samsung) liegt preislich zwischen 800 und 1.500 Euro (je nach Ausführung). Geld, das die meisten Menschen nicht "mal eben" auf der hohen Kante liegen haben.
Durch den Kauf des Geräts mit Vertrag wird die Zahlung gestückelt. Jeden Monat wird eine gewisse Grundgebühr nebst Kosten für Flatrate und Co. gezahlt. Am Ende der Laufzeit ist das Handy praktisch "abgezahlt" und gehört dem Inhaber. Es gibt mehrere Gründe, warum sich Verbraucher primär für Vertragshandys entscheiden:
- Die einmaligen Kosten fallen geringer aus, es folgt meist nur eine geringe Anzahlung (kann bei Rabatten sogar entfallen).
- Zum Vertrag gehört nicht nur das Smartphone, sondern gleich auch noch der Flatrate-Tarif.
- Viele Anbieter haben Bundle-Optionen, die selbst teure Endgeräte günstig anbieten können.
Die Handywahl: Mit diesen Kriterien funktioniert es
Die Wahl des Handys ist das erste wichtiger Kriterium vor dem Vertragsabschluss. Hier gilt es festzulegen, wer das Smartphone nutzt und wofür. Ist es beispielsweise als Gerät für den Nachwuchs gedacht, kann es sich um ein einfaches und funktionelles Gerät handeln. Sonst stellen sich die Eltern irgendwann die Frage, wie sie ihr Kind wieder vom Handy wegbekommen. Wer sein Smartphone hingegen geschäftlich nutzt, profitiert von Hochleistungskomponenten und insbesondere einem soliden Akku. Nachfolgend eine kleine (preisliche) Einordnung, die beim Kauf hilfreich sein kann.
- Grundpreis des Geräts zwischen 150 und 400 Euro: Es handelt sich um Einsteigermodelle, die für Messenger, SMS, Telefonie und einfache Recherche im Internet geeignet sind. Komplexe Apps laufen hierauf meist nicht.
- Grundpreis des Geräts zwischen 400 und 700 Euro: YouTube-Videos, Streams in einfacher HD-Widergabe und Schnappschüsse lassen sich mit diesen Geräten realisieren. Auch 2D-Spiele laufen solide, diese Handys sind perfekt für den Alltag geeignet.
- Grundpreis zwischen 700 und 1.500 Euro: Geräte in dieser Preisklasse gelten als High-End und haben die besten Prozessoren, Kameras und Displays, die auf dem Markt verfügbar sind. Wer auf Hightech setzt und sein Handy mehr als nur "gelegentlich" nutzt, ist hiermit gut bedient.
Doch selbst in den einzelnen Preisklassen gibt es Unterschiede, sodass ein weiterer Vergleich sinnvoll ist. Hier sind Kriterien wie Leistung, Speicherplatz, Akkulaufzeit, Display, Bauweise und Kamera von Bedeutung.
Der richtige Tarif für jeden Kunden
Im Tarifdschungel den Überblick zu bewahren, ist manchmal nicht ganz einfach. Wie bei den Smartphones auch, lassen sich verschiedene Tarifmodelle aber gut klassifizieren. Wer es flexibel und jederzeit kündbar mag, profitiert von einem Vertrag ohne Laufzeit. Er ist jederzeit kündbar (zum Monatsende) und verhindert so eine langfristige Bindung. Nachteil daran: Aufgrund der monatlichen Kündbarkeit gibt es keine günstigen Bundles mit Smartphones!
Die wohl am häufigsten genutzte Variante ist der Laufzeitvertrag, der als Bundle mit einem günstigen Handy abgeschlossen wird. Die Laufzeit beträgt 24 Monate, anschließend kann der Vertrag gekündigt oder verlängert werden. Benefit: Bei einer Verlängerung nach 24 Monaten gibt es ein neues Handy für den Kunden.
Wann ein Prepaid-Vertrag die bessere Option ist
Prepaid ist heute kaum mehr modern, allerdings gibt es nach wie vor Gründe, die für einen entsprechenden Vertragsabschluss sprechen. Hat der Verbraucher Schulden oder bekommt aufgrund negativer Schufaeinträge keinen Vertrag, kann ein Prepaid-Tarif Abhilfe schaffen. Wichtig ist hier zu verstehen, dass es kein Smartphone zum Kauf der Prepaid-Karte gibt. Dieses muss dann entweder schon vorhanden sein oder auf anderem Wege (Komplettkauf) beschafft werden.
Das monatliche Datenvolumen als Kriterium bei der Tarifwahl
Die Menschen telefonieren seltener, sondern nutzen ihr Smartphone zum Surfen, für den Austausch von Messenges und zum Arbeiten. Je häufiger der Nutzer unterwegs ist und online sein möchte, desto höher sollte das bereitgestellte Datenvolumen sein. Die folgenden Richtwerte helfen bei der Entscheidungsfindung:
- Für SMS, kurzes Surfen im Netz, E-Mails abrufen und telefonieren reicht ein Vertrag mit 4 GB in der Regel aus.
- Häufige Onlinenutzung, regelmäßiger Kontakt zu anderen via WhatsApp und die Verwendung von sozialen Netzwerken machen rund 8 bis 25 GB erforderlich.
- Vielsurfer, die sich gerne zocken, 4K-Videos anschauen oder auch von unterwegs aus arbeiten, sollten einen Tarif mit 25 bis 50 GB oder mehr nutzen.
Weitere Entscheidungskriterien sind schließlich die Internetgeschwindigkeit (5G ist vor allem für Vielnutzer sinnvoll) und die Option zur Bestellung von Zusatzkarten (für die Familie, das Diensthandy, die Kinder usw.)
Wer vergleicht findet problemlos einen Tarif, der zu den eigenen Interessen passt. Manchmal gibt es Aktionen, bei denen die Anschlussgebühr wegfällt oder die Preise für einige Monate reduziert sind. Hier lohnt sich zuschlagen besonders!
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