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Wie der VCI die China-Strategie sieht

Große Entrup: "Das kann nur ein erster Schritt sein"

Der in Frankfurt ansässige Verband der Chemischen Industrie (VCI) begrüßt, dass sich die Bundesregierung nach langem Ringen auf eine gemeinsame Strategie gegenüber China verständigt hat. Jetzt komme es aber darauf an, dass die Ampel-Koalition die richtigen Akzente setzt.
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VCI Hauptgeschäftsführer Wolfgang Große Entrup: \"Die beste China-Strategie ist eine gute Standortpolitik!\"
Foto: VCI

VCI-Hauptgeschäftsführer Wolfgang Große Entrup sagte: „Nur ein starker Wirtschaftsstandort hat auch politisches Gewicht. Wir müssen endlich hier unsere Hausaufgaben machen und unseren heimischen Industriestandort stärken. Sonst wird aus dem Exportweltmeister ein Ankündigungsweltmeister. Deutschland ist ein wichtiger Player, aber nur ein geeintes Europa kann China auf Augenhöhe begegnen.“ Insofern könne eine nationale China-Strategie nur ein erster Schritt sein. Ein enger, regelmäßiger Austausch von Politik und Wirtschaft zu geopolitischen und Sicherheitsfragen sei wichtiger denn je.

Es sei zudem klug, Risiken durch mehr Diversifizierung zu begrenzen. Die EU sollte deshalb zügig ihre globalen Partnerschaften ausbauen, zum Beispiel durch den Abschluss des EU-Mercosur-Abkommens.

Der VCI und seine Fachverbände vertreten die Interessen von rund 1.900 Unternehmen aus der chemisch-pharmazeutischen Industrie und chemienaher Wirtschaftszweige gegenüber Politik, Behörden, anderen Bereichen der Wirtschaft, der Wissenschaft und den Medien. 2022 setzten die Mitgliedsunternehmen des VCI rund 260 Milliarden Euro um und beschäftigten knapp 550.000 Mitarbeiter.