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Wenn das Kniegelenk schmerzt

Vorsicht bei Nahrungsergänzungsmitteln

Schmerzen im Kniegelenk gehören heute schon fast zum Alltag, die Vermutung auf mögliche Ursachen aber auch: Vielleicht steckt Arthrose dahinter oder der Meniskus. Auf Nahrungsergänzungsmittel, die sich in der Werbung als gut für die Linderung der Gelenkbeschwerden präsentieren, sollte man sich aber nicht verlasssen, schreibt der Vorsitzende der Interessenvertretung Patienten-&-Versicherte (IVPV) Bundesverband für Gesundheit-&-Soziales Manfred Pfeiffer im neuen Infobrief „Aufgepasst und Hergehört“.
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„Manche Nahrungsergänzungsmittel haben nur einen Placeboeffekt“ sagt der Vorsitzende der Interessenvertretung Patienten & Versicherte Manfred Pfeiffer.
Foto: Interessenvertretung Patienten und Versicherte

Er bezieht sich dabei auf Gregor Berrsche, Orthopäde und Chirurg am Deutschen Gelenkzentrum in der ATOS Kllinik Heidelberg, der mitgeteilt hatte, dass Glucosamin, Chondroitin und andere vermeintliche ´Gelenkschmierer´sich in groß angelegten Studien lediglich einen Placeboeffekt hätten. „Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln dürfen keinen Knorpel-Wiederaufbau versprechen und daher auch nicht behaupten, dass Glucosamin und Chondroitin den Knorpel regenerieren oder wieder aufbauen können“, schreibt auch die Vebraucherzentrale auf ihrem Informationsportal „klartext-nahrungsergaenzung.de“.

„Wer Produkte mit Glucosamin einnimmt“, so Pfeiffer, „sollte wissen, dass der Stoff den Blutzuckerspiegel beeinflussen kann, was gerade für Diabetiker problematisch ist. Vorsicht ist auch geboten, wenn man Gerinnungshemmer wie Cumarin-Antikoagulanzien einnimmt, denn Nahrungsergänzungsmittel mit Glucosamin können deren Wirkung verstärken.“