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Letzte Aktualisierung: 05.12.2024

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Wenn das Kiefergelenk knackt und schmerzt

von Adolf Albus

(26.11.2024) Unter dem Titel „Vom Molekül zum Menschen“ nimmt das Wissenschaftsmagazin der Goethe-Universität die Medizin in den Blick

Kopfschmerzen, Muskelverspannungen, ein Knacken im Kiefergelenk – dies alles können Folgen einer Funktionsstörung des Kaugelenks sein, einer sogenannten Craniomandibulären Dysfunktion (CMD). Am Zentrum der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (ZZMK, Carolinum) der Goethe-Universität geht man der Problematik auf den Grund. Ein Beitrag in der neuen Ausgabe von „Forschung Frankfurt“ berichtet über die Arbeit der CMD-Ambulanz

Allein in Deutschland leiden schätzungsweise rund sieben Millionen Menschen unter Craniomandibulärer Dysfunktion (CMD). Und die wenigsten haben bislang von dieser Krankheit gehört, ja, sogar vielen Ärzten sind die Zusammenhänge nicht bekannt. So haben viele Patienten mit ihren Beschwerden eine wahre Odyssee hinter sich, wenn endlich die richtige Diagnose gestellt wird – zum Beispiel in der CMD-Ambulanz der Goethe-Universität. Hier ist in Diagnostik und Therapie ein interdisziplinäres Team aus Zahnärzten, Fachärzten und Therapeuten eingebunden. Wie Oberärztin Dr. Steffani Görl und ihr Team bei der Diagnose vorgehen und welche Möglichkeiten der Heilung und Schmerzlinderung es gibt, lesen Sie in der neuesten Ausgabe von „Forschung Frankfurt“, dem Wissenschaftsmagazin der Goethe-Universität.

Das Magazin gibt auch Einblicke in weitere medizinische Forschungsschwerpunkte der Goethe-Universität. So geht es zum Beispiel darum, wie Tumorzellen ihr umgebendes Gewebe instrumentalisieren, wie ein molekularer Werkzeugkasten die Entwicklung künftiger Wirkstoffe gegen verschiedenste Krankheiten beschleunigen kann oder wie der Einsatz von Präzisionsmedizin dabei hilft, Infarkte frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.

Darüber hinaus geht es aber auch um Fragen des Gesundheitssystems: Retten uns Pflegeroboter vor dem Fachkräftemangel? Wie kann kostbares Spenderblut besser gemanagt werden? Und wie wird sich unser Gesundheitssystem angesichts immer knapperer Ressourcen und kostspieliger Therapieangeboten entwickeln?