Welt-MS-Tag 2019: Behindertengerechter Linienbus am 29. Mai in Frankfurt
DMSG Hessen präsentiert den Prototyp „Easybus 2.0" auf dem Roßmarkt / Vielfältiges Begleitprogramm
In Frankfurt lädt auf dem Roßmarkt der Prototyp eines alters- und behindertengerechten Linienbusses, der „Easybus 2.0\", von 11 bis 18 Uhr zum Erkunden ein. Um 13.30 Uhr wird Prof. Dr. Christian T. Haas (Hochschule Fresenius) Entwicklung und Funktionen des Buskonzepts erläutern, und Vertreter der DMSG Hessen werden über die Lebenssituation MS-Betroffener sprechen – im Beisein des Beauftragten für Menschen mit Behinderung der Stadt Frankfurt, Sören Schmidt, sowie der MS-betroffenen Pädagogin und Autorin Claudia Hontschik.
In Hessen ist der Welt-MS-Tag seit 2009 ein fester Termin im Kalender des Landesverbandes der MS-Selbsthilfeorganisation, um auf die nach wie vor unheilbare Erkrankung aufmerksam zu machen, Berührungsängste abzubauen und aufzuzeigen, wie ein selbstbestimmtes Leben trotz MS möglich ist. Eine auffällige und informative Aufklärungsaktion hat die DMSG Hessen für Frankfurt vorbereitet. Am Mittwoch, 29. Mai, wird von 11 bis 18 Uhr auf dem Roßmarkt der alters- und behindertengerechte „Easybus 2.0\" präsentiert. Iveco Bus hat mit DB Regio Bus und der Hochschule Fresenius diesen neuen Linienbus konzipiert, mit dem ältere oder in der Mobilität eingeschränkte Personen sicherer ihre Wegstrecken zurücklegen können. Um 13.30 Uhr wird Prof. Dr. Christian T. Haas (Direktor des Instituts für komplexe Systemforschung an der Hochschule Fresenius) die Entwicklung des „Easybus\" vor Ort erläutern.
Für weitere Fragen zum Themenfeld Barriererfreiheit und Mobilität stehen auch Experten von Iveco Bus und DB Regio Bus zur Verfügung. Die Hürden, die sich vor Menschen mit Behinderung alltäglich auftun, wird Bernd Crusius (Geschäftsführer DMSG Hessen) anschließend in seiner kurzen Ansprache thematisieren, während Prof. Dr. Björn Tackenberg (Vorsitzender Ärztlicher Beirat DMSG Hessen) über aktuelle Entwicklungen in der medikamentösen Therapie von MS-Betroffenen informieren wird. Als Vertreter der Stadt Frankfurt wird der Beauftragte für Menschen mit Behinderung, Sören Schmidt, vor Ort sein sowie die MS-betroffene Pädagogin, Supervisorin und Autorin Claudia Hontschik. In ihrem 2018 erschienenen Buch „Frau C. hat MS\" berichtet Hontschik unter anderem darüber, welchen Barrieren sie sich in Frankfurt als Rollstuhlfahrerin gegenüber sieht.
Außerdem stellen sich auf dem Roßmarkt die DMSG Hessen, Selbsthilfegruppen aus Frankfurt und Umgebung sowie die Frankfurter MS-Beratungsstelle, die ihren Sitz in der Wittelsbacherallee 86 hat, an einem Infostand vor. Doris Althofen, Leiterin der Beratungsstelle, steht vor Ort für Fragen zur Verfügung. Auch können Interessierte an der am Infostand aufgebauten Fühlstraße Symptome von Multiple Sklerose nachempfinden, wie Gleichgewichtsprobleme, eingeschränkter Tastsinn, Taubheitsgefühle oder Sehstörungen.
Das Spendenkonto der DMSG Hessen: Bank für Sozialwirtschaft, IBAN: DE74 550 205 000 007 605 200, BIC: BFSWDE33MNZ
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