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Letzte Aktualisierung: 03.07.2020

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Welchen Nutzen haben Venenmittel?

„Das PatientenForum“ e.V. beschäftigt sich im neuesten Infoblatt mit Rosskastanie und Co.

von Norbert Dörholt

(30.06.2020) Unzählige Venenmittel sind im Handel in Form von Sprays, Salben, Gels zum Auftragen auf die Haut und als Kapseln zum Einnehmen erhältlich. Wer der Werbung Glauben schenkt, dürfte bald keine Krampfadern und auch keine geschwollenen Beine mehr haben. Aber stimmt das auch alles so?

Der Präsident des Bundesverbands für Patienten- und Versicherteninteressen Manfred Pfeiffer warnt vor übertriebenen Erwartungen an Venenmittel.
Foto: Pressestelle "Das PatientenForum" e.V.
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Mit dieser Frage beschäftigt sich der Präsident des Bundesverbands für Patienten und Versicherteninteressen „Das PatientenForum“ e.V. in Mainz, Manfred Pfeiffer, in der neuesten Ausgab des Infoblatts des Vereins „Aufgepasst & Hergehört“. „Tatsächlich helfen diese Mittel nicht wirklich“, schreibt der Präsident des 11.000 Mitglieder zählenden Verbands dort.

Es gebe jedoch auch Wirkstoffe, denen eine leicht abschwellende Wirkung zugesprochen werden könne. Dazu gehörten Extrakte aus Rosskastanie und aus Heilpflanzen wie dem roten Weinlaub sowie Mäusedorn. Doch Pfeiffer dämpft übertriebene Erwartungen: „Dennoch können auch diese Wirkstoffe keine Kompressionstherapie ersetzen oder gar eine Krampfader abheilen lassen. (info@das-patientenforum.de)