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Letzte Aktualisierung: 15.10.2021

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Welche ist die beste Bettwäsche?

von Bernd Bauschmann

(12.10.2021) Dass langer und erholsamer Schlaf essenziell für unser Wohlbefinden ist, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Deshalb ist es umso wichtiger, dass nicht nur das richtige Bett mit Lattenrost ausgewählt wird, sondern auch die passende Bettwäsche, die den eigenen Bedürfnissen und Ansprüchen entspricht. In diesem Artikel soll es darum gehen, wie man für sich selbst die beste Bettwäsche finden kann.

Symbolfoto
Foto: Pixabay / manbob86
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Worauf man beim Kauf von Bettwäsche achten sollte
Je nachdem, ob man Allergiker ist oder bestimmte Stoffe sich für jemanden angenehmer als andere anfühlen, kommen andere Stoffe für die Bettwäsche infrage. Auch sollte man darauf achten, für welche Jahreszeit die Bettwäsche gedacht ist. So ist im Sommer beispielsweise relevant, dass die Bettwäsche atmungsaktiv ist und einen kühlenden Effekt hat. Bettwäsche sollte natürlich aber auch optisch in die Wohnung passen.

Seit ein paar Jahren gibt es Bettdecken zu kaufen, die mehr wiegen als herkömmliche. Die sogenannte therapeutische Decke, oder auch Gewichtsdecke genannt, kann für einen besseren Schlaf sorgen, da durch das zusätzliche Gewicht ein Gefühl von Geborgenheit vermittelt wird. Sie wiegen dabei ungefähr ein Zehntel des eigenen Körpergewichts und werden seit Jahren für therapeutische Zwecke verwendet. 

Welches Material für Bettwäsche?
Gerade das Material der Bettwäsche ist ein entscheidender Faktor für einen erholsamen Schlaf. So hat jedes Material verschiedene Wärmeeigenschaften und fühlt sich anders an. Prinzipiell kann man zwischen Bettwäsche-Materialien, die aus Baumwolle gewonnen werden, und anderen Stoffen unterscheiden. 

Baumwoll-Materialien
Baumwolle gilt nicht nur für die Bekleidung, sondern auch für die Bettwäsche als ein beliebtes und weit verbreitetes Material. 

Jersey-Bettwäsche
Jersey besitzt als Stoff Eigenschaften, den viele schätzen. Er ist sowohl atmungsaktiv als auch leicht in der Pflege. Bügeln muss man Jersey-Bettwäsche in der Regel nicht, da sie keine Falten wirft. Herausragend ist auch das weiche Gefühl, das Jersey-Bettwäsche gibt, wenn sie einen im Schlaf umhüllt. Sie eignet sich für das ganze Jahr.

Flanell-Bettwäsche
Für eine Bettwäsche aus Flanell sollte man sich im Winter entscheiden. Eine Flanell-Bettwäsche wärmt sehr und ist vergleichsweise dick. Auch in der Pflege ist sie sehr leicht. 

Satin-Bettwäsche
Bettwäsche aus Satin erkennt man an ihrer seidig, glänzenden Oberfläche und Struktur. So fühlt sich diese Bettwäsche auch speziell auf der Haut an, was der Person, die unter der Bettwäsche steckt, gefallen muss. Eine wichtige Eigenschaft ist der Temperaturausgleich, durch den man weniger schwitzt, wenn die Nächte doch wärmer sind. Bügeln muss man Satin-Bettwäsche ebenfalls nicht.

Renforcé-Bettwäsche
Das Wort renforcé kommt aus dem Französischen und bedeutet so viel wie verstärkt. Genau das beschreibt Renforcé als Stoff am besten, denn dieser ist sehr robust. Renforcé-Stoff kann sehr gut Feuchtigkeit aufnehmen, weshalb er perfekt für den Sommer geeignet ist. Hinzu kommt, dass es ein glatter, leichter Stoff ist. 

Perkal-Bettwäsche
Diese Art Stoff ähnelt Renforcé, da er langlebig und robust ist und ähnliche Saugfähigkeiten wie Renforcé besitzt. Außerdem wirkt Bettwäsche aus Perkal sehr hochwertig und macht sich auf jedem Bett gut. 

Leinen als Alternative
Manche Personen bevorzugen Alternativen zu Baumwolle als Stoff, da sie womöglich allergisch sind oder eben persönliche Präferenzen bei der Schlafhygiene eine Rolle spielen. Eine gute und weit verbreitete Alternative zu Baumwolle ist Leinen. Ganz wie bei Leinen-Kleidung ist auch Leinen-Bettwäsche beliebt im Sommer. Das liegt daran, dass der Stoff für einen Temperaturausgleich sorgt, da eventuelle Feuchtigkeit in Form von Schweiß in heißen Nächten optimal aufgenommen wird. Diese bleibt aber nicht in der Bettwäsche, sondern trocknet dann schnell. Optisch sind Leinen ebenso ein echter Blickfänger, da der Stoff üblicherweise Falten wirft.

Fazit
Beim Kauf von Bettwäsche spielt vor allem der verwendete Stoff eine Rolle. Durch die verschiedenen Verarbeitungsverfahren erhält Baumwolle unterschiedliche Eigenschaften wie Temperaturausgleich, Saugfähigkeit und Oberflächenstrukturen. All das wirkt sich auf das Gefühl auf der Haut und letztlich den Schlaf aus. Hier kommt es darauf an, was man persönlich bevorzugt und welche Faktoren für die individuelle Schlafhygiene relevant sind.