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Letzte Aktualisierung: 22.04.2024

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Was tun gegen Muskelkater?

Patientenvertreter Manfred Pfeiffer gibt hilfreiche Tipps

von Norbert Dörholt

(25.03.2024) Was hilft gegen Muskelkater? In erster Linie Geduld! Denn die Zeit heilt jeden Muskelkater, was allerdings einige Tage dauern kann. Beschleunigen lässt sich das, indem man die Durchblutung des betroffenen Gewebes anregt. Dazu rät der Vorsitzende der Interessenvertretung Patienten und Versicherte (IVPV) Bundesverband für Gesundheit und Soziales, Manfred Pfeiffer, im neuen Infoblatt „Aufgepasst & Hergehört“.

Er bezieht sich dabei auf Sven Seidenstücker, Referent an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement, der darauf hinweist, dass dies beispielsweise durch leichtes Ausdauertraining wie Schwimmen oder Radfahren gelilnge. Auch sanfte Massagen, ein behutsames Bearbeiten der Muskeln mit einer Faszienrolle könnten die Durchblutung verbessern, so der Fitnesstrainer.

Manfred Pfeiffer ergänzt: „Linderung können auch Wärme oder Kälte bringen. Wer die Muskulatur wärmen will, kann laut Landesapothekerkammer Hessen warme Körnerkissen oder Wärmepflaster nutzen. Viele Wärmepflaster mit dem Wirkstoff Capsaicin versprechen Schmerzlinderung. Kühlend hingegen wirken Gele, die z.B. Aloe Vera, Menthol oder Pfefferminzöl enthalten.“

Tabu bei Muskelkater sei allerdings kraftvolles Durchkneten oder intensives Dehnen, denn beides könne zu kleinen schmerzhaften Verletzungen führen. Auch intensives Training sollte man meiden, bis sich die Muskeln wieder erholt haben.