Was Buddha lehrt
Bürgermeisterin und Diversitätsdezernentin Nargess Eskandari-Grünberg sendet eine Grußbotschaft an die Gläubigen in Frankfurt: „Die buddhistische Lehre von einer Spiritualität der Menschlichkeit erinnert uns daran, die aktuellen Krisen auch als Chance für einen achtsameren Umgang miteinander zu nutzen. Ich wünsche allen Buddhistinnen und Buddhisten ein schönes Vesakh-Fest. Möge Vesakh in Ihrer Gemeinschaft die Erfahrung des Miteinanders stärken. Im Geiste des Friedens und des Zusammenhaltes ist die Stadt Frankfurt mit Ihnen an diesem Tag verbunden."
In Frankfurt gehören laut Schätzungen rund 3000 Menschen dem buddhistischen Glauben an. Sie treffen sich in den 15 buddhistischen Tempeln und Meditationszentren, darunter das Tibethaus Deutschland und der Fo-Guang-Shan-Tempel. Für Buddhistinnen und Buddhisten in Frankfurt sind die Tempel Orte der Spiritualität, der inneren Einkehr und des sozialen Miteinanders.
Ursprünglich in den Traditionen des Theravada-Buddhismus in Ländern wie Sri Lanka und Thailand verwurzelt, wird Vesakh heute als der wichtigste gemeinsame Feiertag der Buddhistinnen und Buddhisten weltweit gefeiert. Je nach Land und Tradition sind unterschiedliche Zeremonieformen gebräuchlich. Gläubige rezitieren buddhistische Texte, meditieren gemeinsam und es gibt Lichterprozessionen und Reinigungszeremonien wie das Waschen von Buddha-Statuen. Als Zeichen der Erleuchtung werden Lampions entzündet und viele Gläubige spenden Lebensmittel an Bedürftige. (ffm)
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