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Letzte Aktualisierung: 13.08.2020

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Wanderausstellung ‚Frankfurt zeigt Respekt. Für jeden Menschen. Jeden Tag‘ sucht Gastgeber

von Ilse Romahn

(13.01.2020) Der Frankfurter Präventionsrat will mit der Kampagne „Frankfurt zeigt Respekt“ dem Verlust von Respekt im alltäglichen Miteinander – aber auch, wenn beispielsweise Rettungskräfte bei ihrer Arbeit behindert und beleidigt werden – entgegentreten.

Auf acht verschiedenen Plakatmotiven sind in flächigen Farben gemalt typenhafte Frauen und Männer zu sehen, die stellvertretend häufige Vorurteile, wie etwa unterschiedliche Hautfarbe, Alter, Herkunft, Geschlecht, sexuelle Orientierung, körperliche Beeinträchtigung oder Religion aufgreifen. Durch provokative Fragen und Aussagen, wie etwa „Ich helfe gerne, aber muss ich mich dafür beleidigen lassen?“, werden die Betrachter zum Nachdenken anregt.

„Gegenseitiger Respekt ist die Grundlage für ein friedliches Zusammenleben in unserer Gesellschaft“, davon ist Sicherheitsdezernent Markus Frank überzeugt. Auch eine vom Frankfurter Präventionsrat initiierte Online-Umfrage ergab, dass 98,7 Prozent der etwa 730 Befragten Respekt für unverzichtbar halten. Im Alltag sieht das allerdings anders aus: Mehr als die Hälfte der Befragten fühlte sich schon einmal respektlos behandelt.

Die Wanderausstellung mit den acht Motiven kann von städtischen Ämtern, Frankfurter Betrieben oder Firmen gebucht werden. Die Ausstellung war schon zu Gast beim Ordnungsamt, dem Polizeipräsidium, dem Kassen- und Steueramt sowie dem Jobcenter Süd. Auch sind noch Plakate erhältlich.

Der Online-Auftritt der Kampagne ist unter http://www.gewalt-sehen-helfen.de/de/kampagne-respekt-frankfurt-zeigt-respekt-fuer-jeden-menschen-jeden-tag_8095.html zu finden. (ffm)