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Letzte Aktualisierung: 25.02.2020

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Wahl beim Kulturausschuss des Kulturfonds Frankfurt RheinMain

von Ilse Romahn

(31.01.2020) Ayse Asar wird neue Vorsitzende des Kulturausschusses, Prof. Dr. h. c. Klaus-Dieter Lehmann als Vorsitzender des Kuratoriums bestätigt.

Der Kulturausschuss hat in seiner heutigen Sitzung eine neue Vorsitzende und deren vier Stellvertreter für den Kulturausschuss gewählt. Nachfolgerin des bisherigen Vorsitzenden Ulrich Krebs, Landrat des Hochtaunuskreises, ist die Staatssekretärin im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Ayse Asar. „Ich freue mich sehr auf diese Aufgabe. Die kulturelle Identität der Region besteht in der Vielfalt und Internationalität ihrer Bewohnerinnen und Bewohner – und sie wird immer wieder neu verhandelt. In Kunst und Kultur findet Beschäftigung mit dieser Identität statt. Der Kulturfonds befördert diese Beschäftigung in einer deutschlandweit einzigartigen Kooperation von Land, Kreisen und Kommunen. Ich möchte weiter an dieser Vernetzung der Kulturlandschaft arbeiten", kündigte Asar an und fügte hinzu: „Ich danke Ulrich Krebs für sein Engagement in den vergangenen zwei Jahren. Seine hervorragende Arbeit hat maßgeblich zu dem besonderen Ansehen beigetragen, das Frankfurt RheinMain als Kunst- und Kulturregion nicht nur hier vor Ort, sondern auch in der Welt genießt." Asar ist seit 2019 Staatssekretärin im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, zuvor war sie Kanzlerin der Hochschule RheinMain. Die Juristin wurde bereits im Mai 2019 zur stellv. Vorsitzenden gewählt. Zu stellv. Vorsitzenden wählte der Kulturausschuss Dr. Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft der Stadt Frankfurt am Main, Jochen Partsch, Oberbürgermeister der Stadt Darmstadt, Wolfgang Kollmeier, Erster Kreisbeigeordneter des Main-Taunus-Kreises, sowie Ulrich Krebs, Landrat des Hochtaunuskreises. Die Vorsitzenden werden alle zwei Jahre vom Kulturausschuss gewählt. Eine direkte Wiederwahl ist nicht möglich.

Darüber hinaus bestimmte der Kulturausschuss die neue Zusammensetzung des Kuratoriums. Das Gremium, dem seit 2016 Prof. Dr. h. c. Klaus-Dieter Lehmann vorsteht, erhält fachliche Verstärkung durch die drei neugewählten Mitglieder, den langjährigen Geschäftsführer des Kulturfonds Dr. Helmut Müller, den Literaturwissenschaftler Thomas Sparr und die Architektin Rena Wandel-Hoefer. Müller hatte Ende Oktober 2019 sein Amt

als Geschäftsführer des Kulturfonds Frankfurt RheinMain an seine Nachfolgerin Karin Wolff übergeben. In seiner sechsjährigen Amtszeit trug Müller in besonderer Weise dazu bei, die Vernetzung von Kulturinstitutionen in der Region zu fördern und zu festigen. Sparr ist Geschäftsführer des Suhrkamp Verlags sowie des dazugehörigen Insel Verlags, Vorstandsvorsitzender der Literaturbrücke e.V. und sitzt ab sofort für die Literatursparte im Kuratorium. Für die Architektur gehört ab sofort Wandel-Hoefer, freiberufliche Beraterin in Architektur und Städtebau, dem Kuratorium an. Die Architektin war mehrere Jahre Vorsitzende des Städtebaubeirats in Saarbrücken sowie anschließend Baudezernentin der Stadt. Karin Wolff, Geschäftsführerin des Kulturfonds, freut sich über die Neuzugänge: „Es ist ein starkes Zeichen für den Kulturfonds, dass das Kuratorium mit Rena Wandel-Hoefer und Thomas Sparr zwei renommierte Experten dazugewinnen konnte. Beide bringen aufgrund ihrer Erfahrungen im Städtebau bzw. Literatur neue Sichtweisen mit, die unsere Arbeit sicher erkennbar bereichern werden. Zudem freut es mich außerordentlich, dass Helmut Müller als Mitglied des Kuratoriums mit dem Kulturfonds auch künftig eng verbunden bleibt und seine Kompetenz so auch weiterhin in die Entscheidungen des Kulturfonds miteinbringen kann."

Der Kulturfonds Frankfurt RheinMain wurde im Jahr 2007 auf Initiative der Hessischen Landesregierung als gGmbH mit Sitz in Bad Homburg gegründet. Hauptaufgabe des Kulturfonds ist es, die Metropolregion Frankfurt RheinMain durch kulturelle Zusammenarbeit besser zu vernetzen, die Attraktivität zu stärken sowie die kunst- und kulturgeschichtliche Tradition der Region zu dokumentieren. Der Fonds fördert vor allem Projekte mit nationaler und internationaler Strahlkraft und daneben auch regional vernetzende Kulturaktivitäten.