Vortrag zur archäologischen Spurensuche in nationalsozialistischen Konzentrationslagern
Davids archäologische Arbeiten stehen für einen neuen wissenschaftlichen und praktischen Zugang zu Orten des Nazi-Terrors. Seine Arbeiten und sein Vortrag sind deshalb für die zukünftige Gestaltung des Ortes der ehemaligen Synagoge Friedberger Anlage und die Initiative wegweisend. Dabei geht es um die Frage, wie an dieser Stelle Geschichte lebendig gestaltet werden und aufklärend bleiben kann.
Der 1942 durch Zwangsarbeiter errichtete Bunker, in dem der Vortrag stattfindet, steht auf den Grundmauern der während der Pogromnacht 1938 durch die Nationalsozialisten zerstörten Synagoge der Israelitischen Religionsgesellschaft.
Als einmaliges Dokument einer Frankfurter Doppelgeschichte verbindet der Ort das real Zerstörte mit dem Zerstörenden. (ffm)