Vortrag über die Südamerika-Sammlung von Borys Malkin
Foto: Stadt Frankfurt / Weltkulturen Museum
Borys Malkin (1917-2009) war ein Sammler der Superlative. 1939 wanderte er von Polen in die USA aus. Von 1953 bis 1994 forschte er bei indigenen Gruppen Mittel- und Südamerikas, zu denen er auch freundschaftliche Kontakte unterhielt, und sammelte etwa 15.000 ethnographische Objekte und 40.000 Dias aus dem Feld. Zudem war er als Insekten-und Amphibienforscher intensiv tätig.
Malkin hat nur wenige Artikel veröffentlicht, dafür aber die meisten ethnologischen Museen Europas und Nordamerikas mit seinen detailliert dokumentierten Sammlungen beliefert. So besitzt auch das Weltkulturen Museum knapp 600 von ihm erworbene Objekte. Besonderes Interesse brachte er der Ethno-Fotographie entgegen und reiste deshalb stets mit professioneller Ausrüstung.
Arno Holl gibt mit seinem Bericht Einblick in eine der Forschungstätigkeiten des Museums, die weit über das Vorbereiten einer Ausstellung hinaus gehen können.
Der Eintritt zum Vortrag im Weltkulturen Labor am Schaumainkai 37 ist frei. (ffm)
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