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Letzte Aktualisierung: 02.12.2022

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Vorstellung der neuen Krifteler Skateanlage fand viel Zustimmung

Verbesserungsvorschläge werden eingearbeitet

von Adolf Albus

(10.11.2022) Seit über 20 Jahren gibt es im Freizeitpark eine Skateanlage, die äußerst beliebt bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist. Allerdings ist sie in die Jahre gekommen.

Auch deshalb, weil sie immer wieder auf- und abgebaut werden musste, wenn Veranstaltungen auf dem Festplatz stattfanden. 2021 war sie vom TÜV aufgrund gravierender Sicherheitsmängel sogar kurzfristig gesperrt worden.

„Nach einer erneuten Reparatur haben wir sie nochmal ins neue Jahr ‚hinüberretten‘ können, doch nun ist es Zeit für etwas Neues. Die Kosten für regelmäßige Reparaturen übersteigen mittlerweile den Wert der Anlage“, sagt der Erste Beigeordnete Franz Jirasek. Seit einem Jahr befasst sich die Verwaltung mit dem Thema, eine Firma mit Erfahrung wurde gesucht und in „Populär Skateparks“ gefunden. Ihr Gründer ist Bernd Fröhner, ehemaliger Vizeweltmeister im BMX-Freestyle. Er stellte jetzt gemeinsam mit Vertretern des Krifteler Bauamtes die Planung der Firma im Rathaus vor. Die Nutzerinnen und Nutzer jeden Alters waren dazu eingeladen worden. „Das ist uns sehr wichtig gewesen, diejenigen einzubeziehen, die die Anlage auch befahren“, so der Erste Beigeordnete.

Er freute sich sehr, dass etwa 30 Kinder und Jugendliche, aber auch Erwachsene ins Rathaus gekommen waren. In einer Präsentation zeigte Fröhner, wie ein neuer Skatepark in Kriftel aussehen könnte. Dieser würde komplett aus Beton bestehen. Damit können die Elemente und der Untergrund der 35 mal 15 Meter großen Skateanlage aus einem Guss gefertigt werden. Die Anlage wird im Freizeitpark bleiben, allerdings leicht in Richtung Parkstraße auf die angrenzende Grünfläche verschoben. Künftig finden sich hier auf 417 Quadratmetern Fläche „Rails“, „Fun Boxen“, „Wobbles“, „Bangs“ und „Kicker“. Die Reaktionen auf die Planungen waren durchweg positiv. Einige Anmerkungen und Verbesserungsvorschläge kamen, die auf jeden Fall noch eingearbeitet werden, versprachen die Verantwortlichen.

Die Kosten werden auf 200.000 Euro geschätzt. „100.000 Euro stehen im diesjährigen Haushalt, 100.000 Euro müssten in den kommenden Haushalt zusätzlich eingestellt werden“, so Jirasek. Aus dem Kreisinvestitionsfond werden bisher, orientiert an der ursprünglichen Planung, 33.300 Euro zur Verfügung gestellt. „Wir hoffen, dass die Anlage im kommenden Jahr nach den Sommerferien befahren werden kann“, so der Erste Beigeordnete. Zuvor müsse noch eine öffentliche Ausschreibung erfolgen.