Vorbilder für die Stadtgesellschaft
CDU Frankfurt verlieh Alfred-Dregger-Medaillen
Die Alfred-Dregger-Medaille der CDU Hessen ist die höchste Auszeichnung, die ein Kreisverband der Christlich Demokratischen Union vergeben kann. Im Rahmen des Kreisparteitages der CDU Frankfurt wurden mehrere verdiente Mitglieder für ihr jahrzehntelanges politisches und gesellschaftliches Engagement mit dieser besonderen Ehrung ausgezeichnet.
„Die CDU Frankfurt lebt von Persönlichkeiten, die sich über viele Jahre hinweg mit großem Einsatz, Verantwortungsbewusstsein und persönlicher Integrität für unsere Stadt und unsere Partei engagiert haben“, erklärte der CDU-Kreisvorsitzende Dr. Nils Kößler. „Mit der Alfred-Dregger-Medaille würdigen wir nicht nur politisches Wirken, sondern auch bürgerschaftliches Engagement und Vorbildfunktion in unserer Stadtgesellschaft.“
Mit der Alfred-Dregger-Medaille wurden Persönlichkeiten geehrt, die sich über einen Zeitraum von weit mehr als zehn Jahren in besonderer Weise für die Arbeit der CDU Frankfurt eingesetzt oder durch herausragendes gesellschaftliches Engagement verdient gemacht haben. Zu den Geehrten zählt Hildegard Burkert, die der Frankfurter Stadtverordnetenversammlung von 1997 bis 2021 angehörte und sich insbesondere in der Sozial-, Bildungs- und Integrationspolitik einen Namen gemacht hat. Über 24 Jahre prägte sie die parlamentarische Arbeit im Römer, unter anderem als Vorsitzende zentraler Ausschüsse und Mitglied des Präsidiums. Ihr politisches Wirken ging stets mit umfassendem ehrenamtlichem Engagement über Frankfurt hinaus einher und wurde unter anderem mit dem Ehrenring des Landeswohlfahrtsverbandes sowie dem Bundesverdienstkreuz am Bande gewürdigt.
Ebenfalls ausgezeichnet wurde Elisabeth Haindl, die die CDU Frankfurt sowohl als Stadtverordnete als auch als ehrenamtliche Stadträtin nachhaltig geprägt hat. Neben ihrer politischen Arbeit engagierte sie sich in herausragender Weise für Kunst, Kultur und deutsch-französische Beziehungen. Ihr Wirken in Museen, Stiftungen und Kulturinstitutionen macht sie bis heute zu einer wichtigen Brückenbauerin zwischen Politik, Kultur und Bürgersinn.
Mit der Alfred-Dregger-Medaille geehrt wurde zudem Peter Mensinger, der die CDU Frankfurt über viele Jahre als ehrenamtlicher Stadtrat im Magistrat vertrat. Neben seiner politischen Tätigkeit brachte er seinen wirtschaftlichen Sachverstand und sein persönliches Mäzenatentum immer wieder zum Wohle der Stadt ein. Besonders die Renovierung des Leinwandhauses und damit die Grundlage für das heutige Caricatura-Museum sind untrennbar mit seinem Namen verbunden.
Eine weitere Ehrung erhielt Edwin Schwarz, der die Frankfurter Kommunalpolitik über Jahrzehnte hinweg maßgeblich mitgestaltet hat – als Stadtverordneter, Fraktionsvorsitzender und schließlich als hauptamtlicher Stadtrat. Als Planungsdezernent hinterließ er mit Projekten wie dem Riedberg, dem Europaviertel, der Sanierung des Mainufers und der Neuen Altstadt bleibende Spuren im Stadtbild Frankfurts.
Die CDU Frankfurt dankt den Geehrten für ihr außergewöhnliches Engagement und ihren jahrzehntelangen Einsatz für Partei, Stadt und Gesellschaft. Ihr Wirken stehe beispielhaft für das Selbstverständnis der Christlich Demokratischen Union als gestaltende Kraft der kommunalen Politik.
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