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Vor 125 Jahren gestorben: Der Frankfurter Gartenarchitekt Andreas Weber

Zahlreiche öffentliche Gartenanlagen in Frankfurt wurden von dem begabten Stadtgärtner und engagierten Frankfurter gestaltet und gepflegt.

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Gartenarchitekt Andreas Weber
Foto: Archivbild Dr. Jeffrey Myers

Der Gartenarchitekt Andreas Weber (1832 – 1901) war von 1861 bis zu seinem Tod Stadtgärtner bzw. Gartenbaudirektor in seiner Heimatstadt Frankfurt am Main. Der Landschaftsgärtner Weber stammte aus einer Gärtnerfamilie. Sein Großvater war der berühmte Stadtgärtner Sebastian Rinz, der u. a. die Wallanlagen und den Frankfurter Hauptfriedhof im Stil eines englischen Landschaftsparks gestaltete.    

Andreas Weber gestaltete selbst u. a. die Gartenanlage Nizza (Untermainkai), den Günthersburgpark und die Parkanlagen des neuen Zoologischen Gartens. Ferner schuf er viele größere Gartenanlagen und Privatgärten in Frankfurt und im Umland.

Andreas Weber starb vor 125 Jahren am 2. Oktober 1901. Nicht nur zahlreiche Grünanlagen, sondern auch eine Gedenktafel an der ehemaligen Kaimauer in der Anlage „Nizza“ erinnern an den engagierten Frankfurter Andreas Weber. Das unter Denkmalschutz stehende Grab des Gartenarchitekten katholischen Glaubens trägt ein Bronzerelief mit dem Motiv der Madonna mit dem Jesuskind. Das Grabmal befindet sich auf dem Frankfurter Hauptfriedhof - Gewann A 81, unweit des Alten Portals. 

Apropos Altes Portal: Mit den Arbeiten am Alten Portal wurde 1826 – vor 200 Jahren – begonnen. Das Portal wurde nach Plänen des Architekten Friedrich Rumpf als klassizistischer Torbau erbaut. Auf dem Giebel des Portals befinden sich zwei Engelsköpfe des Bildhauers Johann Nepomuk Zwerger. 1828 wurde sowohl der „neue” Friedhof „vor den Toren der Stadt“ eröffnet als auch das sogenannte Alte Portal fertiggestellt. Das Grab des Architekten Friedrich Rumpf befindet sich an der Mauer 269a. 

Dr. Jeffrey Myers