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Letzte Aktualisierung: 19.02.2020

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Von schwarzen und roten Gestalten – Perspektivwechsel in der griechischen Vasenmalerei

Themenführung am 16. Februar im Archäologischen Museum Frankfurt

von Ilse Romahn

(12.02.2020) Die offensichtlichste Veränderung innerhalb der attischen Vasenmalerei ist der Wechsel von der schwarz- zur rotfigurigen Maltechnik.

Eos, die Göttin der Morgenröte, raubt Tithonos, Bildausschnitt, attische Lekythos, Malerei in rotfiguriger Technik, ca. 480 v. Chr.
Foto: Archäologisches Museum Frankfurt
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Neben den technischen Aspekten beim Brennvorgang ergaben sich damit außerdem Veränderungen in der Figuren- und Bildwirkung. Mit diesem Technikwechsel eröffnete sich den Künstlern ein ganz neues Spektrum an Möglichkeiten, ihren Figuren auf den Gefäßen Ausdruck zu verleihen.

Gemeinsam mit der Archäologin Kathrin Weber werden in der Sonntagsführung am 16. Februar um 11 Uhr die mehr und weniger offensichtlichen Unterschiede der beiden wohl bekanntesten Techniken der (attischen) Vasenmalerei erörtert und an ausgewählten Beispielen veränderte Details der Figurengestaltung und Bildwirkung betrachtet.

Die Führung ist kostenlos. Freier Eintritt für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. Für Erwachsene gilt der reguläre Eintritt über 7 Euro, ermäßigt 3,50 Euro. Eine Anmeldung zur Führung ist nicht erforderlich. Treffpunkt ist das Museumsfoyer, Karmelitergasse 1. (ffm)