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Letzte Aktualisierung: 09.04.2021

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Von der Wüste bis in den Wald – Heilpflanzen der Welt

Zum Weltgesundheitstag & Ehrentag der Pflanze 2021

von Ilse Romahn

(06.04.2021) Über 400.000 verschiedene Pflanzenarten gibt es auf dieser Welt zu entdecken – und alle sind so einzigartig wie wir Menschen. Manche Pflanzen verfügen sogar über bestimmte Heilkräfte, die schon seit Jahrtausenden bekannt sind und weiterhin genutzt werden.

Heilpflanzen der Welt
Foto: Kommunikationsagentur Kaus Media Services
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Anlässlich des Weltgesundheitstags am 7. April sowie dem internationalen Ehrentag der Pflanze, der am 13. April gefeiert wird, stellt die Kommunikationsagentur Kaus Media Services Pflanzen aller Welt mit besonderen Fähigkeiten vor.
 
Die Heilmittel der Ureinwohner
Scottsdales erste Bewohner sind bekannt für ihre medizinischen Pflanzenkenntnisse. Es wird gemunkelt, dass sie erst mit Pflanzen und Kräutern zu heilen begannen, nachdem sie beobachtet hatten, wie Tiere bestimmte Pflanzen aßen, wenn sie krank waren. Um diese wichtigen Pflanzen vor dem Überernten zu schützen, pflückten die Stammesheiler deshalb nur jede dritte Pflanze, die sie fanden. Viele moderne Heilmittel und Medikamente, die noch heute genutzt werden, basieren auf dem alten Wissen über die verschiedenen Pflanzen und Kräuter. Pflanzen wurden von den Native Americans über Tausende von Jahren sorgfältig untersucht und trugen zu einem riesigen Wissensschatz von über 500 Kräuterpflanzen bei. Dieses Wisen, wurde von Generation zu Generation größtenteils mündlich weitergegeben. Die Samen des Jojoba beispielsweise werden weiterhin in indigenen Kulturen verwendet, wo sie typischerweise in eine butterähnliche Salbe gemahlen werden, um die Haut zu heilen und zu pflegen. Die Samen in der Größe einer Kaffeebohne werden zudem gegessen, um Erkältungen zu behandeln.

Vorsicht vor den Stacheln
Die Sonora Wüste in Arizona ist voll von stacheligen Wundermitteln. Eine davon ist der Prickly Pear Cactus - eine weitere Pflanze, die sowohl als Lebensmittel als auch als Medizin verwendet wurde. Native Americans stellten aus dem Inneren der Pflanze eine Paste her, die zur Behandlung von Wunden und Verbrennungen genutzt wurde. Der Kaktus wurde aber auch gekocht und als Tee genossen, um Harnwegsinfektionen zu behandeln. Nun zeigt die Forschung, dass der stachelige Birnenkaktus außerdem hilft, Cholesterin zu senken und Diabetes und ernährungsbedingte Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu verhindern. Ein weiteres stacheliges Heilmittel ist die Agave. Tatsächlich sollen die Blätter, Wurzeln und der Saft der Pflanze aufgrund ihrer entzündungshemmenden, antiseptischen Eigenschaften als natürliches Heilmittel gegen Erkrankungen wie Gelbsucht, Verstopfung und Infektionen wirken. Agave wurde auch angewendet, um die Haut zu beruhigen, Reizungen zu reduzieren und Zahnschmerzen zu behandeln. In einigen Formen der traditionellen Medizin wurde sogar angenommen, dass es Schlangenbisse aufgrund seiner starken Heilwirkung heilt. Heutzutage kennt man die Pflanze aber vor allem für seinen süßen Saft, der gerne als Zuckerersatz genutzt wird.
 
Die Lieblingsessen der Kolibris
Long Island ist für seine langen Strände und atemberaubende Blicke auf das offene Meer bekannt. Auch Kolibris lieben die Insel. Eine präferierte Nahrung der leuchtenden Vögel sind Bachblüten: Bachblüten sind orangene farbenfrohe Blumen, die außerdem als Medizin eingesetzt werden können. Es ist allerdings Vorsicht geboten, da die  tiefbläulichen Beeren, die zusammen mit den Blüten wachsen, manchmal giftig sein können. Die Blüten werden als Medizin gegen Kopfschmerzen, Anspannung, Immunschwäche sowie als Mittel zum Senken von Fieber und Stabilisierung des Blutzuckerspiegels eingesetzt. Aufgebrüht als Tee nimmt man außerdem viele Vitamine sowie Kalzium, Magnesium und viele weitere wichtige Dinge für den Organismus zu sich. Mit einem Bachblütentee in der Thermoskanne lässt sich ein Spaziergang entlang der wunderschönen Strände Long Islands sogar noch besser genießen.
 
Der Harz und seine Zauberpflanze
In alten Zeiten lebten die Menschen im Einklang mit der Natur. Die „Kräuterhexe“, der „Wurzelsepp“, die Kiepenfrau, der Hirte oder der Schäfer hatten ein fundiertes Wissen über den Geschmack und die Heilwirkung der heimischen Flora. Viele Rituale und Bräuche haben sich im dichten Wald des Harzes bis heute gehalten. Arnika zählt zu den uralten Zauberpflanzen des Harzes. Lange bevor die Menschen ihre heilende Wirkung erkannt hatten, spielte diese leuchtend gelb blühende Pflanze eine bedeutende Rolle im Kult der Sommersonnenwende. Später, im Mittelalter, war die berühmte Hildegard von Bingen eine der ersten, die über die heilende Wirkung von Arnika schrieb. Diese Pflanze ist aromatisch duftend und hat eine Wuchshöhe von etwa 20 bis 60 cm. In Deutschland steht Arnika auf der Roten Liste der gefährdeten Arten und steht unter Naturschutz. Im Harz kommt sie jedoch noch verhältnismäßig häufig vor, sowohl in den Höhenlagen am Rande des Brockens, wie auch auf Bergwiesen sowie im Vor- und Unterharz. Die Pflanze enthält ätherische Öle, die vor allem entzündungshemmend und antiseptisch wirken. Wer sich mit einer Gruppe während einer Wanderung entlang des Brockens auf die Suche nach Arnika machen möchte, der kommt am besten im Ursprung Spa & Kitchen unter. Über den Dächern von Braunlage erhebt sich das neueste Objekt von StrandBerg: Ursprung Spa & Kitchen. Die großen Küchen der Ferienwohnungen laden geradezu zu einem ausgedehnten Kochabend mit Verköstung der Wildkräuter der Umgebung ein und vielleicht noch zu einem Sundowner mit dem hauseigenen Braunlage Gin.
 
Die Staatsblüte mit Superkräften
Floridas Hauptattraktion ist die Natur: Die Flora und Fauna des US-Bundesstaates sind weltweit einmalig. Die Vegetation ist abwechslungsreich und reicht von dschungelähnlichen Gebieten bis zu schier endlosen Weiten an den Stränden. Das sonnige und warme Wetter ist außerdem ideal zum Anbau von Orangen. Die USA ist nach Brasilien das Land mit der größten Orangenproduktion. Daher ist es kein Wunder, dass die Orangenblüte als Staatsblüte Floridas gewählt wurde. Direkt gegenüber der der Südküste von St. Pete/Clearwater liegt die Dooley Groves Zitrus-Plantage. Hier können Gäste die  süßen Früchte pflücken und sich durch die Ländereien führen lassen. Überall im Süden Floridas sind Zitrus-Farmen zu finden, da das Klima hier besonders gleichbleibend ist. Kein Wunder also, dass die Floridianer besonders gerne Zitrusfrüchte essen und auch trinken! Die Florida Orange Groves Winery verkorkt täglich literweise süßen Obstwein aus Orangen, Mangos und anderen süßen Früchten aus eigenem Anbau. Auch hier können Führungen gebucht, und Früchte genossen werde, aber Vorsicht: der Wein ist so lecker, dass man kaum aufhören kann ihn zu genießen! Orangen enthalten außerdem unglaublich viel Vitamin C, B-Vitamine und Kalium und ist somit noch äußerst gesund.
 
Medizin zum Genießen an der türkischen Riviera
Belek ist nicht nur wegen seiner lebendigen Natur eine beliebte Reisedestination. Das zwischen dem tiefblauen Mittelmeer und den schönsten Grüntönen der Natur gelegene Urlaubsziel ist außerdem umgeben von Berggipfeln, Pinienwäldern, Eukalyptusbäumen und tosenden Flüssen. Eine der häufigsten Pflanzen kommt auch häufig auf den Tisch: Salbei! Nicht nur als Gewürz sondern auch als Arzneimittel erfreut es sich großer Beliebtheit. Salbei hat eine entzündungshemmende Wirkung und wird vor allem bei Erkältungskrankheiten eingesetzt, die mit Heiserkeit und Husten einhergehen. Im ELA Quality Resort in Belek finden Gäste Salbei auf den Karten der sieben Restaurants oder sogar in manchen Getränken der verschiedenen Bars. Für die Eltern ist also mehr als gesorgt, und auch Kinder fühlen sich in der eigenen Erlebniswelt des familienfreundlichen 5-Sterne-Hotels pudelwohl.