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Von der Schönheit der deutschen Sprache

Buch fordert zur heiteren Wiederentdeckung auf

Auch sein zweites Buch über die deutsche Sprache ist von der Kritik hochgelobt und stieg kurz nach dem Erscheinungstermin in die "Spiegel"-Bestsellerliste Taschenbuch/Sachbuch auf: Erst hat Prof. Dr. Roland Kaehlbrandt der deutschen Sprache eine „Liebeserklärung“ gemacht, hat ihre Vorzüge gelobt, mit viel Humor und überzeugender Kenntnis. Jetzt geht er einen Schritt weiter und preist ihre Schönheit. Der Untertitel sagt, auf was wir uns getrost einlassen sollten: auf „eine Wiederentdeckung“.

Dem Deutschen geht der Ruf voraus, zwar genau, aber schwerfällig, hart im Klang und unmelodisch zu sein. Schrecklich eben. Roland Kaehlbrandt beweist in „Von der Schönheit der deutschen Sprache. Eine Wiederentdeckung“ das Gegenteil. Dafür unternimmt er wieder eine Tour durch Prosa und Poetik und erläutert – natürlich in eleganter Sprache – anhand des Satzbaus und vieler Beispiele, wie und warum die deutsche Sprache „zur Schönheit begabt“ ist. Weil sie zu feinsten Nuancen einlädt; weil sie klangvoll sein kann; weil sie klar und anschaulich, aber auch anmutig und elegant sein kann, ja sogar voller Witz. Die Schönheiten spürt der Autor, der lange Jahre Vorstandsvorsitzender der Stiftung Polytechnische Gesellschaft war, auf in Wörtern, Sätzen, Versen, Liedern, Reden, im Sprachwitz und in unseren Mundarten. Darüber wird er Auskunft geben im Gespräch am Mittwoch, 11. Februaar 2026, 19 Uhr, Evangelische Akademie, Römerberg 9, 60311 Frankfurt am Main, mit Cornelia von Wrangel.