Das Online-Gesellschaftsmagazin aus Frankfurt am Main

Letzte Aktualisierung: 23.02.2024

Werbung
Werbung

Von Bettelmönchen und Bürgern: Zur Geschichte der Frankfurter Karmeliter

von Ilse Romahn

(07.02.2024) Mitte des 13. Jahrhunderts ließen sich die Mönche des Karmeliterordens in Frankfurt nieder und lebten hier bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts im Karmeliterkloster, dem heutigen Sitz des Instituts für Stadtgeschichte. Roman Fischer führt am Montag, 12. Februar, in seinem Vortrag durch fast 550 Jahre Geschichte des Bettelordens.

Das Zusammenleben der Karmeliter in Frankfurt war nicht immer frei von inneren Konflikten und äußeren Bedrohungen. Mit der Reformation und dem Dreißigjährigen Krieg entging das Kloster nur mit Mühe dem Untergang, erlebte aber im Barock eine neue Blütezeit. 1803 endete das Klosterleben jäh. Aufgrund des Reichsdeputationshauptschlusses wurden alle Stifte und Klöster – so auch das Karmeliterkloster – aufgelöst und der Stadt Frankfurt zugesprochen. Das Karmeliterkloster wurde systematisch demontiert und für andere Zwecke umgewandelt.
 
Der Vortrag ist Teil des Begleitprogramms zur Ausstellung „Mauern voller Geschichte(n): Das Frankfurter Karmeliterkloster“, die aktuell im Institut für Stadtgeschichte zu sehen ist. Er beginnt um 18 Uhr im Dormitorium des Karmeliterklosters, Münzgasse 9. Der Eintritt beträgt sechs Euro, ermäßigt drei Euro. Weitere Informationen finden sich unter stadtgeschichte-ffm.de. (ffm)