Vom Unternehmen zur Marke: Tipps für ein erfolgreiches Branding
Wo soll die Reise hingehen?
Im ersten Schritt müssen Unternehmen sich überlegen, wie sie sich auf dem Markt positionieren möchten. Im Branding kann man nämlich verschiedene Richtungen einschlagen.
- Ist man der günstige Anbieter, der trotzdem mit Qualität punktet?
- Oder möchte man sich vielleicht eher im höherpreisigen Segment ansiedeln?
Abhängig von der Positionierung ist dann natürlich auch die Zielgruppe. Schnäppchenjäger wollen anders angesprochen und wahrgenommen werden als Käufer im High-End-Segment. Auch bei der Entwicklung eines Logos spielt die Branding-Strategie eine zentrale Rolle. Hochwertige Marken arbeiten eher selten mit knalligen Farben oder schrillen Designs. Ganz im Gegenzug dazu kann im günstigeren Segment durchaus mit Signalfarben gearbeitet werden. Vor Veröffentlichung sollten Logo und Design dann aber noch von einem Anwalt für Markenrecht in Frankfurt geprüft werden. Denn Markenrechtsverletzungen sind ein heikles Thema. Obwohl es mittlerweile bereits Hunderttausende von Brands gibt, muss man als Unternehmen auch heute noch ein individuelles Design entwickeln.
Rising Stars auf Social Media
Es gibt einige Marken, die sich hauptsächlich auf die Social-Media-Werbung konzentrieren. Diese Werbestrategie in den sozialen Medien klappt vor allem dann ziemlich gut, wenn man als Unternehmen hippe Lifestyleprodukte im Sortiment hat. Von nachhaltiger Kleidung bis hin zu Staubsaugern im obersten Preissegment können neue Unternehmen sich so relativ schnell einen Namen innerhalb der Zielgruppe machen. Im Vergleich zum klassischen Branding ist dieser Weg oft deutlich kürzer und vielleicht sogar günstiger. Die Zusammenarbeit mit Influencern kann sich bei der richtigen Strategie schnell lohnen. Durch Rabattcodes und direkte Verlinkungen zum Onlineshop ist der Anreiz groß, dass potenzielle Kunden das Produkt selbst bestellen und testen.
Die eigene Brand darf nicht verwässern
Wenn eine Marke am Markt etabliert wurde, ist die grundlegende Arbeit getan. Unternehmen tun dann aber gut daran, die Markenstrategie weiterhin zu verfolgen. Ansonsten kann es passieren, dass das Branding verwässert und man die Kernthemen aus den Augen verliert. Wurde anfangs beispielsweise viel Wert auf Nachhaltigkeit gelegt, sollte das auch in Zukunft so bleiben. Zwar ist der Anreiz groß, mit einer etablierten Marke neue Zielgruppen zu erschließen. Die eigentliche Kerngruppe wird dadurch in den meisten Fällen aber vernachlässigt. Im Worst Case führt das dann zum Untergang der Marke, da sich Bestandskunden abwenden und die neue Strategie nicht so einschlägt, wie ursprünglich erhofft. Auch was die Produkte oder Dienstleistungen betrifft, sollte man sich mit einer Marke nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Dann ist es oft besser, ein weiteres Projekt zu starten und eine zusätzliche Brand zu entwickeln. So kann jede Marke unabhängig voneinander geführt werden.
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