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Letzte Aktualisierung: 30.09.2022

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Volha Hapeyeva liest am 15. September im Rahmen der "Tage de Exils"

von Ilse Romahn

(06.09.2022) Volha Hapeyeva, die diesjährige Preisträgerin des „WORTMELDUNGEN Ulrike Crespo Literaturpreises“, liest am 15. September. 19.30 Uhr, im Rahmen der „Tage des Exils“ in Frankfurt am Main.

Volha Hapeyeva
Foto: Bogenberger, Autorenfotos
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Volha Hapeyeva stammt aus Minsk in Belarus und lebt seit 2020 im deutschen und österreichischen Exil. Ihr preisgekrönter Essay „Die Verteidigung der Poesie in Zeiten dauernden Exils“ (erschienen im Verbrecher Verlag) ist eine kritische Reflexion des Verhältnisses von Sprache und Macht – und zugleich ein Plädoyer für die Kraft der Poesie. Volha Hapeyeva liest aus ihrem Essay und ihren Gedichten und spricht mit der Germanistikprofessorin und Exilforscherin Susanne Komfort-Hein über Heimat, Exil und die Macht der Sprache.

Die „Tage des Exils“ sind eine Initiative der Körber-Stiftung in Kooperation mit dem Deutschen Exilarchiv 1933–1945 der Deutschen Nationalbibliothek. Vom 1. bis 17. September 2022 beteiligen sich rund 30 Frankfurter Kultur- und Bildungseinrichtungen mit Ausstellungen, Konzerten, Lesungen und anderen Angeboten. Mehr als 40 Veranstaltungen in der ganzen Stadt laden dazu ein, sich auf vielfältige Weise mit dem Thema Exil auseinanderzusetzen.

Die Poesie als Heimat im Exil: Lesung mit Volha Hapeyeva im Crespo Studio (Haus des Buches), Berliner Straße 27, 60311 Frankfurt am 15. September, 19.30 Uhr. Eintritt frei.

Der WORTMELDUNGEN Ulrike Crespo Literaturpreis für kritische Kurztexte wird jährlich von der Crespo Foundation ausgelobt. Er ist mit 35.000 Euro dotiert und wird für herausragende literarische Kurztexte verliehen, die sich mit aktuellen gesellschafts-politischen Themen auseinandersetzen. Der mit 15.000 Euro dotierte Förderpreis schließt an den Literaturpreis an und soll junge Autorinnen und Autoren motivieren, in Auseinandersetzung mit dem Thema des Gewinnertextes eine eigene literarische Position zu formulieren.

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