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Letzte Aktualisierung: 04.06.2020

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Virtuell nach Japan

Japanische Gärten und Kirschblütenzauber inspirieren zur nächsten Japanreise

von Ilse Romahn

(07.05.2020) Ob atemberaubende Natur, pulsierendes Stadtleben oder bunte Kultur – die Vielfalt Japans zieht viele Deutsche in ihren Bann. Doch in diesen Zeiten ist Reisen nur sehr bedingt möglich, umso wichtiger werden Träume von den schönsten Orten der Erde.

Shukkei-en Garten in Hiroshima
Foto: JNTO
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Mit zahlreichen virtuellen Angeboten, von VR-Videos über Webcams bis hin zu digitalen Museumsausstellungen, inspiriert Japan für den nächsten Urlaub und ermutigt zu einer Traumreise in verschiedenste Ecken des Landes, auch fernab der Touristenpfade.

Japanische Gärten ganz in Ruhe genießen
Eng verbunden mit japanischer Philosophie und Geschichte, sind japanische Gärten weltweit bekannt für ihre aufwändige Gestaltung und große Detailverliebtheit. Wer sich virtuell auf einen Spaziergang durch den berühmten Shukkei-en Garten in Hiroshima begeben möchte, kann sich selbst von der Präzision der Gartenkunst und dem wundervollen Kirschblütenzauber überzeugen. Einmal den japanischen Garten des Adachi Kunstmuseums ganz für sich zu haben, ist eine echte Besonderheit und dank des Livestreams rund um die Uhr möglich. Wer in diesem Jahr die Kirschblüte in Japan missen musste und digitales Hanami betreiben möchte, der kann sich mittels zahlreicher 360° Videos zwischen die rosaroten Blüten träumen. 

Natur pur im einzigartigen Japan
Japanische Gärten ausreichend besucht? Dann inspiriert Japan mit weiteren virtuellen Naturerlebnissen zu einem zukünftigen Urlaub. Im südlichen Honshu in der Präfektur Okayama liegt die etwa 450 Meter lange Makido Kalksteinhöhle. Aufgrund ihrer bunten LED-Beleuchtung und dem unteririschen See ist sie bei Besuchern sehr beliebt und nun auch interaktiv online begehbar.
Wer es lebhafter mag, der entscheidet sich am besten für eine der zahlreichen Webcams, die Orte, wie beispielsweise die heißen Quellen in Jigokudani, live zeigen.
Hier tummeln sich die berühmten japanischen Makaken, auch Schneeäffchen genannt, entspannen im heißen Wasser und gehen ihrem Familienleben nach.

Auf zu den urbanen Hotspots
Auf einer Reise nach Japan darf das pulsierende Leben der großen Metropolen nicht fehlen. Bekannte Sehenswürdigkeiten in zahlreichen Städten lassen sich vorerst auch nur virtuell von zu Hause besuchen und machen Lust auf mehr. Die für ihre Belebtheit berühmte Shibuya Kreuzung in Tokyo etwa ist 24 Stunden am Tag per Livestream zu beobachten. Meerliebhaber schalten hingegen lieber auf die Webcam, die den wunderschönen Blick auf den Hafen Nagasaki auf Kyushu zeigt.

Digitale Kunst
Das virtuelle IJC Museum ist perfekt auf die digitale Reisezeit eingestellt, denn das Museum gibt es nur online. Dort ist eine detailliert gestaltete Ausstellung mit den Highlights der derzeit spannendsten Künstler und Künstlerinnen Japans zu sehen und dient als Inspiration, Japan selbst zu erleben. Besucher können sich frei durch den virtuellen Museumsraum bewegen und dort nicht nur viel über die Kunst erfahren, sondern auch selbst Fotos in der Ausstellung machen und diese online teilen. Zudem haben zahlreiche Museen einen Teil ihrer Ausstellungen online verfügbar gemacht, wie etwa das Tokyo National Museum und das National Museum of Modern Art in Tokyo. 

Noch mehr Japan-Eindrücke finden Sie in der Videoreise sowie auf der Website der Japanischen Fremdenverkehrszentrale.  https://www.japan.travel/de/de/