Das Online-Gesellschaftsmagazin aus Frankfurt am Main

Letzte Aktualisierung: 03.07.2020

Werbung
Werbung

Vier-Länder-Blick, Audioguide & interaktive Museen

Deutschlands höchsten Gipfel mit der Tiroler Zugspitzbahn erklimmen

von Ilse Romahn

(26.06.2020) Am 27. August 1820 bestieg Joseph Naus als erster Mensch den Gipfel der Zugspitze auf 2.962 Metern Höhe. Heute, 200 Jahre später, ist es für Naturliebhaber deutlich einfacher geworden, Deutschlands höchsten Berg zu erobern – ein Erlebnis ist der Gipfelbesuch nach wie vor.

Die Erstbesteigung der Zugspitze durch Joseph Naus jährt sich in diesem Jahr zum 200. Mal
Foto: Albin Niederstrasser
***

Ob die zehnminütige Seilbahnfahrt mit der Tiroler Zugspitzbahn begleitet vom Audioguide „Hearonymus“, das Seilbahnmuseum „Erlebnis Zugspitze“ sowie die Schneekristall-Welt am Gipfel oder das Seilbahnmuseum „BAHNORAMA anno 1926“ zurück an der Talstation: Ein Sommerausflug mit der Tiroler Zugspitzbahn verspricht neben dem Naturerlebnis auch einen tieferen Einblick in die Geschichte der Zugspitze und der ersten Seilbahn Tirols. 

Um schon die Gipfelfahrt informativ zu gestalten, können sich Gäste der Tiroler Zugspitzbahn mit der kostenlosen Hearonymus-App ihren persönlichen Audioguide auf das eigene Smartphone herunterladen. An 18 Audioguide-Stationen verraten „Anton & Antonia“ Insider-Wissen und spannende Fakten zum höchsten Berg Deutschlands. Am Gipfel auf 2.962 Metern Höhe angekommen, wartet auf Gäste ein spektakulärer Panorama-Ausblick auf die Gipfel der vier Länder Deutschland, Österreich, Schweiz und Italien.

Wer sich für geschichtliche Hintergründe interessiert, besucht die Erlebniswelt „Faszination Zugspitze“ – neben der höchstgelegenen 3D-Show Europas, wechselnden Filmvorstellungen, einem Glasboden mit Blick in die Tiefe sowie einer begehbaren Landkarte lernen Besucher hier mehr über den Bau der ersten Seilbahn Tirols. In der Schneekristall-Welt tauchen Hobby-Forscher und Familien hingegen in den Kosmos der Schneeflocken ein. Die lichtdurchflutete Stahl-Glas-Konstruktion widmet sich anhand von verschiedenen Stationen der Entstehung von Schneekristallen und ihren unterschiedlichen Formen. Für das leibliche Wohl im Anschluss oder zwischendurch sorgt das Panorama-Gipfelrestaurant: Das gemütliche Restaurant mit Selbstbedienungskonzept verwöhnt Gäste nicht nur mit heimischen Schmankerln, sondern auch mit wechselnden Gerichten der internationalen Küche – inklusive Panorama-Ausblick in die umliegende Bergwelt.

Zurück an der Talstation muss das Abenteuer Zugspitze noch nicht enden: Im Seilbahnmuseum „BAHNORAMA anno 1926“ können sich Besucher auf eine Reise in die Vergangenheit begeben. So befinden sich an der Stelle von Tirols erster Bergbahn nun der Original-Seilbahnantrieb von 1926 sowie deren Führerstand mit alten Bedienelementen, während Interessierte im Technik-Schauraum einen Einblick in die Dimensionen der Seilbahn erhalten. Dabei können Gäste direkt in den Antriebsraum blicken und die Vorgänge beim Betrieb der Bahn anhand von Schautafeln verfolgen. Kleine Abenteurer erkunden den Spielplatz mit Tretkartbahn beim direkt nebenan gelegenen Zugspitz Resort, während die weitläufige Sonnenterrasse des Restaurants die ganze Familie zu einer Stärkung einlädt. 

Im 20-Minuten-Takt bringt die Tiroler Zugspitzbahn ihre Gäste ohne Wartezeiten von 8:40 bis 16:40 Uhr auf die Zugspitze. Die Berg- und Talfahrt kostet 48 Euro für Erwachsene und 110 Euro für zwei Erwachsene und ein Kind. Im Ticketpreis enthalten ist neben der Seilbahnfahrt auch der Eintritt in die Museen an Berg- und Talstation.

Weitere Informationen zur Tiroler Zugspitzbahn unter www.zugspitze.tirol.