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Letzte Aktualisierung: 05.05.2021

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Vielfältige Outdoor-Möglicheiten im französischen Juragebirge

von Ilse Romahn

(21.04.2021) Das Outdoor-Angebot des französischen Juragebirges wird immer vielfältiger. Mountainbike-Parcours jeden Schwierigkeitsgrades, die steilste Zip Line Frankreichs, und Überlebenstraining gehören jetzt dazu. Aber auch sanftere Aktivitäten wie Angeln, Wandern und Radfahren sind sehr beliebt und sprechen ein breites Publikum an.

Vielfältige Outdoor-Möglicheiten im französischen Juragebirge
Foto: Metabrief Thuria - BFC
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Die touristische Sommersaison soll so attraktiv wie möglich gestaltet werden.

Im französischen Juragebirge finden Outdoorfans eine überdimensionale Spielwiese mit immer vielfältigeren Möglichkeiten. Métabief ist als Wintersportort bekannt, hat aber jetzt auch im Sommer viel zu bieten. Besonders die Mountainbike-Parcours sind sehr gut ausgebaut und versprechen sowohl Anfängern als auch Freaks besten Fahrspaß. Über die Seilbahn des Monrond sind sechs Downhill-Pisten erschlossen. Die grüne Piste ist auch für Anfänger gut geeignet. Auf fünf Strecken kann man Mountainbike Ausflüge unternehmen. Und im Jura Kid Park kommen Kinder zu einer spielerischen Einführung. Métabief bietet aber auch weitere Aktivitäten wie Reiten, Wandern, Angeln, Waldhochseilgärten, Trail und Gleitschirmfliegen.

Hoch in die Lüfte schwingt man sich auch mit der neuen Zip Line des „Col de la Faucille“. Sie ist die steilste Seilschwinge Frankreichs. Vom Startpunkt in 1323 Meter Höhe geht es über ein 905 Meter langes Kabel in die Tiefe. Man kommt 313 Meter tiefer im kleinen Dorf Mijoux an. Dabei erreicht man Geschwindigkeiten von bis zu 90 km/h. Das Kabel ist doppelt gespannt, so dass zwei Personen gleichzeitig den einminütigen „Flug“ unternehmen können. Der Adrenalinkick ist sicher.

Atemberaubend ist auch die Landschaft des Juragebirges. 50 thematischen E-Mountainbike Strecken über 1500 Kilometer führen zu Orten mit Verbindung zu Wasser: Seen, Wasserfälle, Flüsse, Quellen. Geradelt wird auf Wald- und Wirtschaftswegen. 150 Sehenswürdigkeiten warten am Wegesrand. Die einzelnen Schleifen haben eine Länge von 15 bis 60 Kilometer, können sich aber auch, von Pontarlier bis Nantua, über bis zu sieben Tage erstrecken. Mountainbike-Fahren lässt sich dabei gut mit anderen Sportarten kombinieren: Kayak, Baden, Via Ferrata.

Bei Les Rousses können Kinder schon ab vier Jahren an Commando Games teilnehmen. Besonders spannend ist die Angelegenheit jedoch für Jugendliche. Der Parcours endet mit dem größten Tarzan-Sprung Frankreichs über 17 Meter. Zu diesen Aktivitäten passen die Survival-Kurse, für die es mehrere Anbieter gibt.

Neu im Trend sind E-Tretroller und Kurse bei denen man den Einklang mit der Natur lebt. Wer aber lieber einfach nur zu Fuß unterwegs ist, findet im Juragebirge schier grenzenlose Möglichkeiten für Wanderungen.

Allgemeine touristische Informationen: https://www.montagnes-du-jura.fr/

Die Destination „Französisches Juragebirge“ erstreckt sich von Bellegarde (in der Nähe von Genf) im Südwesten bis Montbéliard im Nordosten. Der Name Jura kommt aus dem Keltischen und bedeutet Waldgegend. Mit 1720 Metern ist der Crêt de la Neige (Departement Ain) der höchste Gipfel. Das Gebiet weist daher keine alpinen Höhen auf, ist aber mit Flüssen, Wasserfällen, Höhlensystemen, tiefen Wäldern und Kerbtälern landschaftlich sehr abwechslungsreich. Besançon mit 117.000 Einwohnern am Rande des Jura wird zur Destination gerechnet. Ansonsten kommen in dem Gebiet neben den Städten Montbéliard, Pontarlier, Lons-le-Saunier und Saint Claude vor allem kleine, traditionelle Bauerndörfer vor. Das Jura-Gebirge ist für seine Traditionen, das Kunsthandwerk und  Spezialitäten wie Wurstwaren und Käse, Wein und Absinth bekannt. Das Gebiet kennt sowohl eine touristische Sommersaison als auch im Winter rege touristische Aktivitäten.