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Letzte Aktualisierung: 02.04.2020

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Verlängert: Qaschqai-Nomaden im Archäologischen Museum Frankfurt

von Ilse Romahn

(18.02.2020) Bis Sonntag, 19. April, können Besucher im Rahmen des Iranjahrs im Archäologischen Museum, das nach dem iranischen Kalender von März 2019 bis März 2020 verläuft, ein original Qaschqai-Nomadenzelt besichtigen und begehen.

Qaschqai-Nomadenzelt
Foto: Stadt Frankfurt / Bagherpour Kashani
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Die Leihgabe der Firma Bagherpur Knüpfwerke aus Aschaffenburg wird für den genannten Zeitraum die Cafeteria des Museums im Foyer ersetzen.

Die Qaschqai sind ein turksprachiges Volk im Südwesten Irans, vor allem in der Provinz Fars. Bis heute leben sie teilweise nomadisch. In den Sommermonaten schlagen sie ihre Zelte im Zagros-Gebirge auf, im Winter ziehen sie mit ihren Herden in den Süden.

Von großer Bedeutung sind vor allem ihre Teppichknüpfkunst und die Tierhaltung. Besucher des Museums können das Zelt besichtigen, sich nach einem Rundgang durch das Haus darin entspannen und an verschiedenen Veranstaltungen rund um das Zelt teilnehmen.

Geknüpfte Kultur – Qaschqai-Nomaden Irans
Am Donnerstag, 20. Februar, findet zudem um 18.15 Uhr ein After-Work-Event im Nomadenzelt mit Tee und Gebäck statt. Mit den Irankennern und Geschwistern Daniel Bagherpour, Fachmann für Knüpfkunst (Knüpfwerke Aschaffenburg), und Natascha Bagherpour Kashani, der Kustodin für den Alten Orient des Archäologischen Museums, kann hier die Kultur der Qaschqai-Nomaden entdeckt werden.

Der Workshop dauert circa 1,5 Stunden und kostet 9 Euro pro Person. Da es nur eine begrenzte Teilnehmerzahl gibt, ist eine Anmeldung im Vorfeld erforderlich. Diese ist per Telefon (069)21239344 dienstags bis freitags von 9 bis 15 Uhr oder per E-Mail an fuehrungen.archaeologie@stadt-frankfurt.de möglich.