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Letzte Aktualisierung: 30.09.2020

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Verkehrsdezernent Oesterling: ,Wir haben die äußeren Stadtteile im Blick'

Stadt Frankfurt baut in Niederursel einen unbefestigten Feldweg zum Radweg aus

von Ilse Romahn

(14.09.2020) Wo sich eine Lücke schließt, öffnet sich schon bald ein neuer Weg – gerade für den Radverkehr. Das Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE) baut ab Montag, 14. September, einen derzeit noch unbefestigten Feldweg auf rund 400 Metern Länge in Niederursel grundhaft aus.

Der Weg auf der Feldgemarkung „In der Goldgrub“ schließt an die Rudolf-Hilferding-Straße an und schafft den Lückenschluss in Richtung Steinbach. „Waren wir gerade erst an der Friedberger Landstraße zugange, so zeigt dieses Projekt einmal mehr, dass wir beim Thema Radverkehr neben dem Zentrum immer auch die äußeren Stadtteile von Frankfurt am Main im Blick haben“, erklärt Verkehrsdezernent Klaus Oesterling. Dipl.-Ing. Michaela Kraft, Leiterin des ASE, ergänzt: „Schön, dass das Wegenetz in Frankfurt erneut dichter wird. Ich bin zuversichtlich, dass der neue Weg vom Fuß- und Radverkehr gut angenommen wird, vielleicht ja auch bei dem ein oder anderen Ausflug in den Taunus.“

Geplant ist es, den neuen Radweg mit einer hellbeigen Asphaltfläche in einer Breite von drei Metern herzustellen. Die Kosten dafür belaufen sich auf rund 250.000 Euro. Das ASE geht von rund sechs bis acht Wochen Bauzeit aus. Abhängig ist das auch davon, ob das Denkmalamt, das bei den Arbeiten anwesend ist, in dem Areal fündig wird. Da es bei der Kampfmittelerkundung archäologische Verdachtspunkte gab, werden diese untersucht. Dadurch könnte es zu einem kurzzeitigen Stillstand der Arbeiten kommen.

Der Gesamtaufbau des Radweges misst einen halben Meter in der Tiefe. Im Gegensatz zur gewöhnlichen Bauweise schließt eine Deckschicht aus hellem Splittmastixasphalt den Straßenoberbau aus Schotter- und Asphalttragschicht ab.

Spaziergängern stehen ebenso wie der Landwirtschaft während der Bauzeit alternative Wege im direkten Umfeld zur Verfügung. (ffm)