Verkehrsdezernent Oesterling eröffnet Aktionstag ‚Barrierefreiheit und Mobilität‘ der DMSG Hessen
Anlässlich seines 40-jährigen Bestehens hat der Landesverband Hessen der DMSG für Freitag, 21. August, mit Partnern in Frankfurt den Aktionstag „Barrierefreiheit und Mobilität“ vorbereitet. Von 16 bis 19 Uhr erwartet die Besucher am Eisernen Steg/Mainkai in dem für den Durchgangsverkehr gesperrten Straßenabschnitt ein abwechslungsreiches Programm mit Aktivitäten zum Mitmachen und Ausprobieren. So können Besucher einen Rollstuhl-Parcours absolvieren, mit Liegedreirädern ein paar Runden drehen, sich zeigen lassen, wie sie mit Rollator oder Rollstuhl in einen Bus einsteigen, sich informieren und vieles mehr. Um 16.30 Uhr werden Dagmar Spill (Vorsitzende DMSG Hessen) und Schirmherr Klaus Oesterling den Aktionstag offiziell eröffnen.
„Selbsthilfe in Bewegung“ lautet das Motto der DMSG Hessen in ihrem Jubiläumsjahr. Passend hierzu hat die MS-Selbsthilfeorganisation für Freitag, 21. August, mit der Stadt Frankfurt am Main und weiteren Partnern den Aktionstag „Barrierefreiheit und Mobilität“ am Mainkai / Eisernen Steg vorbereitet. Zwischen 16 und 19 Uhr erwartet Neugierige jedweden Alters, ob mit oder ohne Handicap oder Mobilitätseinschränkungen, MS-Betroffene, Angehörige, Selbsthilfegruppen und andere Interessierte im für den Durchgangsverkehr gesperrten Straßenabschnitt ein abwechslungsreiches Programm mit Aktivitäten, die zum Mitmachen und Ausprobieren animieren.
„Wir möchten zeigen, dass Menschen mit MS und Handicaps trotz möglicher Einschränkungen mobil und damit beweglich sein und bleiben können“, betont Dagmar Spill. Zentraler Kooperationspartner des Aktionstages ist die Stadt Frankfurt, die mit diesem Mobilitäts-Event für Menschen mit Handicaps auch das 40-jährige Bestehen der DMSG Hessen würdigen möchte. Zudem gibt es einen konkreten Anlass, warum dieser Aktionstag am Eisernen Steg stattfindet: Die Stadt hat im Zuge einer baulichen Umgestaltung einen barrierefreien Fußweg zwischen Römerberg und Eisernen Steg angelegt. Auf der Uferseite in Höhe des Brückenkopfs wurden dafür zudem die Pflastersteine oberflächlich abgesägt, damit Rollstühle, Rollatoren oder auch Kinderwagen soft drüberfahren können. Oesterling hat für den Aktionstag die Schirmherrschaft übernommen und wird um 16.30 Uhr ein Grußwort sprechen – im Beisein von Dagmar Spill sowie der Leiterin des Amtes für Straßenbau und Erschließung (ASE), Michaela Kraft, Volker Benz, Leiter Baubezirk Mitte/Süd, ein Vertreter aus dem Büro von Sozialdezernentin Daniela Birkenfeld sowie als direkte Anrainerin und Unterstützerin Marie Nauheimer, Geschäftsführerin der Primus-Linie.
„Frankfurt ist eine offene Stadt. Daher ist es unser Bestreben, dass sich jeder ohne Einschränkungen innerhalb der Stadt fortbewegen kann, auch Menschen mit Behinderungen, die auf Rollator, Rollstuhl oder andere Hilfsmittel angewiesen sind. Vor allem der öffentliche Raum und der öffentliche Nahverkehr müssen barrierefrei sein. Wir als Stadt haben in den letzten Jahren hier schon viel erreicht, aber es gibt immer noch viel zu tun“, sagt Stadtrat Oesterling.
Folgende Partner beteiligen sich am Aktionstag:
• Deutsches Rotes Kreuz Frankfurt: Infostand zu den Gesundheits- und Bewegungsprogrammen.
• DMSG Hessen: MS-Beratungsstelle Frankfurt und „Funktionstraining bei MS“ stellen sich vor. Bei zwei Trainingseinheiten für Jung und Alt, ob mit oder ohne Handicap zeigen DMSG-Funktionstrainer Übungen für alle zum Mitmachen. Zudem gibt es umfangreiches Infomaterial - auch zur „Wheelmap“, eine Karte für rollstuhlgerechte Orte, die der Verein Sozialhelden in einem Projekt sammelt.
• HP Velotechnik: Die Radmanufaktur aus Kriftel präsentiert verschiedene Modelle ihrer Liegedreiräder, die unter Anleitung ausprobiert werden können. Diese Räder eignen sich für Menschen mit Handicap, Gleichgewichtsproblemen und anderen Mobilitätseinschränkungen.
• Rollstuhl-Parcours: Holger Kranz (Leitender Cheftrainer der Gemeinnützigen Gesellschaft zur Förderung des integrativen Sports) demonstriert, wie ein Rollstuhl zu bedienen ist, wie damit kleine Steigungen, Bordsteinkanten oder andere Hürden zu nehmen sind und lädt zum Mitmachen ein.
• RMV Frankfurt (traffiQ): Der Nahverkehrsanbieter ist mit einem Linienbus vor Ort und zeigt, wie Fahrgäste mit Rollator, Stock, Rollstuhl sicher ein- und aussteigen und mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren können.
• Rollstuhlsportclub Frankfurt: Präsentiert am Infostand sein umfangreiches Sportangebot.
• Verkehrssicherheitsberatung der Hessischen/Frankfurter Polizei „Aktion MAX - maximal mobil bleiben mit Verantwortung!“: Beratungsangebot am Infostand für ältere Menschen, die ihre Mobilität erhalten möchten als Autofahrer, Radfahrer, Bus und Bahn-Benutzer oder als Fußgänger – mit und ohne Handicaps.
• Verkehrswacht Frankfurt: Am Infostand ist ein Reaktionstestgerät im Einsatz. Auch geben die Mitarbeiter kompetent Auskunft zu Nutzung und technischen Zustand eines Rollators und von Zweirädern. (ffm)
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