Vereint für Antidiskriminierung
Nach den Gesprächen in der Hauptstadt vereinbarten alle, die Zusammenarbeit zwischen Kommune und Bund zu intensivieren.
Konkret sind gemeinsame Projekte, Fachkonferenzen und die Entwicklung eines abgestimmten Monitorings geplant. Im Fokus der Gespräche standen die Themen Rassismus, Antisemitismus und Antiziganismus sowie Strategien zur Förderung und Stärkung der Demokratie. Mögliche Schutzlücken und die Erweiterung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes sowie der Ausbau kommunaler Beratungsstrukturen sind weitere Themen. Die ersten Kooperationsergebnisse sollen bei einem geplanten Gegenbesuch in Frankfurt präsentiert werden.
„Die Notwendigkeit für eine intensive Zusammenarbeit beim Thema Antidiskriminierung hat die gerade veröffentlichte ,Mitte-Studie‘ der Friedrich-Ebert-Stiftung deutlich gezeigt. Deshalb bin ich sehr froh über diese Kooperation. Kommunale Antidiskriminierungsstrategie benötigt Bündnisse aus Verwaltung, Wissenschaft und Zivilgesellschaft. Die Zusammenführung von wissenschaftlichem und empirischem Fachwissen bringt uns in der Antidiskriminierungsarbeit weit voran. Und das ist wichtig, weil eine starke Antidiskriminierungspolitik für den gesellschaftlichen Zusammenhalt unabdingbar ist“, sagt Eskandari-Grünberg. Die Gründung der Stabsstelle Antidiskriminierung in ihrem Dezernat vor einem Jahr habe sich als richtig erwiesen. Diese werde den Kontakt mit Berlin weiter intensivieren. (ffm)
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