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Letzte Aktualisierung: 12.08.2020

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Verbindungen schaffen: „Eine“ Bella für Heilbäder und Kurorte

von Ilse Romahn

(01.07.2020) Die Heilbäder und Kurorte in Hessen freuen sich über ihre neue Botschafterin Bella. Die außergewöhnliche Skulptur, die die Kasseler Künstlerin Eva-Maria Frey, Concrete People, gestaltet hat, ist ab Ende Juli in allen 30 prädikatisierten Orten zu finden.

„Eine“ Bella für die 30 Heilbäder und Kurorte in Hessen!
Foto: PM Hessischer Heilbäderverband
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„Bella ist ein starkes Zeichen für die Verbundenheit der Heilbäder und Kurorte in Hessen“, erklärt der Vorsitzende des Hessischen Heilbäderverbandes, Bürgermeister Michael Köhler, Bad Zwesten. „Mit ihrer Ausstrahlung zeigt sie vor allem eines: Lebensfreude pur - und genau das macht sie zur perfekten Botschafterin. Denn mit ihren natürlichen Heilmitteln und der kurspezifischen Infrastruktur bieten die prädikatisierten Orte ideale Erholungsräume, um die körpereigenen Abwehrkräfte zu aktivieren und nachhaltig zu stärken.“ 

„Die Heilbäder und Kurorte sind eine wichtige Säule des Tourismus in Hessen.“
Ulrike Franz-Stöcker, Referatsleiterin im Hessischen Wirtschaftsministerium, weiß um die Bedeutung der Zentren für Vorsorge, Behandlung und Rehabilitation für die Gesundheit der Menschen und auch für die Wirtschaftskraft der Regionen. „Wir sind froh um die Verbindung von Tradition und Moderne, Land und Stadt, Bürgern und Gästen, die die Heilbäder und Kurorte schaffen. Mit Bella fördern wir ein weiteres außergewöhnliches Projekt, das auch für die Beharrlichkeit steht, mit der die Heilbäder und Kurorte an ihrer Zukunftsfähigkeit arbeiten.“ 

Wiesbaden
Die Landeshauptstadt Wiesbaden steht mit ihren 26 anerkannten Heilquellen in der Tradition der Heilbäder und Kurorte und legt dabei einen besonderen Schwerpunkt auf die medizinisch-therapeutische Kompetenz. „Die zahlreichen Fach- und Rehabilitationskliniken sowie hochspezialisierten medizinischen Dienstleister sind im In- und Ausland anerkannt und tragen zum internationalen Ruf als Gesundheitsstandort bei“, macht Martin Michel, Geschäftsführer der Wiesbaden Congress & Marketing GmbH, deutlich.

Bad Wildungen
„Gerade die Pandemie zeigt, dass die prädikatisierten Orte mit ihren Angeboten für Prävention und Rehabilitation unverzichtbarer und systemrelevanter Teil der Gesundheitswirtschaft sind“, verdeutlicht Bürgermeister Ralf Gutheil die Rolle, die Bad Wildungen im Gesamtkontext der Strukturen einnimmt. Das drittgrößte deutsche Heilbad beheimatet insgesamt 26 Kliniken, die die medizinische Versorgung im Regelbetrieb und in Ausnahmefällen sicherstellen.

Umso wichtiger ist es, die Heilbäder und Kurorte nach innen und außen zu stärken und in ihrer Gemeinschaft zu präsentieren. 

Während Bella in Bad Zwesten vorerst ihren Wohnsitz in der Tourist-Information bezieht, flaniert sie in den nächsten Jahren durch Bad Wildungen. „Vom Kurschattenbrunnen führt sie der Weg über die Brunnenallee in die Altstadt, nach Reinhardshausen und natürlich in Europas größten Kurpark“, freut sich Ute Kühlewind, Geschäftsführerin der Staatsbad Bad Wildungen GmbH, auf das neue Kunstwerk. „Wir werden Bella unsere Kurstadt zeigen, um unsere Bürger und Gäste zu erfreuen.“ 

Für Eva-Maria Frey ist Bella eine Herzensangelegenheit und auch ein kleiner Balanceakt. 30 dieser außergewöhnlichen Frauenfiguren hat die Künstlerin aus der documenta-Stadt Kassel, die nach ihrer Schneiderlehre Betriebswirtschaft, Sozial- und Rechtswissenschaft studierte, erschaffen. Mit genießerischem Lächeln tragen alle Skulpturen das Kleid in den Farben der Heilbäder und Kurorte. Und doch ist jede Figur ein Unikat und eine Besonderheit. 

Die 30 Kunstwerke in den prädikatisierten Orten bleiben im Übrigen einzigartig. Bei einem Feuer in der Werkstatt ist die Form verbrannt, so dass am Ende sogar „nur“ 28 stehende und zwei sitzende Bellas zu bestaunen sind. Eva-Maria Frey aber wird in ihrer dynamischen und beeindruckenden Art unter Concrete People weiterhin starke Frauen portraitieren, die Stolz und Selbstbewusstsein ausstrahlen und auch einen Schuss Erotik, Witz und Freude am Sein. 

Begeisterung trägt die Heilbäder und Kurorte in Hessen in die Zukunft.
Sie setzen weiter auf ihre Tradition und die Neugestaltung des Kur- und Bäderwesens. Im Zentrum des ganzheitlichen Entwicklungsprozesses steht die Neu-Begründung der Marke DIE KUR, erläutert die Geschäftsführerin des Hessischen Heilbäderverbandes Almut Boller. Das mutige Konzept wurde 2019 mit dem Ehrenpreis des Hessischen Tourismuspreises ausgezeichnet und ist Grundlage für immer neue Ideen, die die hessische Bäderfamilie nach innen festigen und erkennbar nach außen strahlen lassen. In diesem Zeichen steht auch die neue Mini-Filmserie, die mit der Agentur Weltberg, Kassel, entwickelt wurde. Sie zeigt, dass die Heilbäder und Kurorte gerade heute wichtiger denn je sind, weil sie den Menschen Lebenskraft schenken.

Weitere Informationen sind unter www.hessische-heilbaeder.de erhältlich.