Veranstaltungsprogramm 2019: Institut für Stadtgeschichte
Der Veranstaltungskalender mit allen Terminen ist in Printform im Karmeliterkloster, Münzgasse 9, erhältlich oder kann über die Website http://www.stadtgeschichte-frankfurt.de als PDF heruntergeladen werden.
Die Ausstellungen
Frankfurterinnen und Frankfurter sowie auswärtige Gäste können im Karmeliterkloster in den nächsten vier Monaten des neuen Jahres sieben Ausstellungen besichtigen. Neben der Dauerausstellung „Jörg Ratgeb (um 1480–1526): Die Wandbilder im Karmeliterkloster“ begrüßt die Besucherinnen und Besucher bis 17. Februar 2019 in den Foyers die Schau „Panta Rhei“ mit Werken des Frankfurter Künstlers Hans Jürgen Diez. Vom 26. Februar bis zum 16. Februar 2020 ist in den Foyers die Ausstellung „Farbfelder“ mit Werken des Künstlers Gerd Winter zu sehen.
Im Dormitorium im ersten Stockwerk lädt die Ausstellung „Banker, Bordelle & Bohème: Stationen der Geschichte des Bahnhofsviertels“ bis 7. April 2019 die Besucherinnen und Besucher ein, in die Historie des facettenreichsten Frankfurter Stadtteils einzutauchen. Ab 16. April zeigt das Institut für Stadtgeschichte in Kooperation mit der Robert-Schumann-Gesellschaft Frankfurt am Main die Schau „Clara Schumann: Eine moderne Frau im Frankfurt des 19. Jahrhunderts“ und beleuchtet hiermit das Wirken der bedeutendsten Pianistin ihrer Zeit und das Kulturleben Frankfurts zum Ende des Jahrhunderts.
Im Kreuzgang des Karmeliterklosters thematisiert die Ausstellung „Vernichtungsort Malyj Trostenez“ die Geschichte des weißrussischen Lagers und die Erinnerungskultur in Weißrussland und Deutschland an die Gräueltaten. Die vom 26. Januar bis 17. März 2019 zu sehende Wanderausstellung wurde um eine lokale Darstellung erweitert, die Geschichten von Frankfurter Opfern sowie eines Täters, der in Malyj Trostenez mordete, erzählt. „Für das Begleitprogramm haben wir verschiedene Führungsformate entwickelt, die den Vernichtungsort Malyj Trostenez, Stolpersteine für Frankfurter Opfer und die Gedenkstätte an der EZB beleuchten“, erläutert Franziska Kiermeier, Leiterin der Abteilung Zeitgeschichte und Gedenken im Institut für Stadtgeschichte, das in Zusammenarbeit mit dem Fritz Bauer Institut sowie dem Pädagogischen Zentrum des Fritz Bauer Instituts und des Jüdischen Museums präsentierte Programm.
Im Refektorium erwarten die Besucherinnen und Besucher vom 30. März bis zum 12. Mai 2019 Werke des Bildhauers und Installationskünstlers Marko Lehanka. Die Schau „Fundus“ im Refektorium wird in Kooperation mit der Marielies-Hess-Stiftung präsentiert.
Der Eintritt zu allen Ausstellungen ist frei. Fachkundig erläutert werden alle sieben Schauen in Führungen, im Falle der Sonderausstellungen von den Kuratoren selbst. Die Teilnahme kostet 6 Euro, ermäßigt 3 Euro. Die Termine sind dem Programmheft oder der Webseite zu entnehmen. Es besteht auch die Möglichkeit individuell gebuchter Führungen.
Noch bis zum 10. Februar 2019 dient zudem das Refektorium als Ausstellungsort für die Schau „Gold & Wein. Georgiens älteste Schätze“, die das Archäologische Museum Frankfurt in den Räumlichkeiten des Instituts für Stadtgeschichte zeigt. Der Eintritt beträgt 7 Euro, ermäßigt 3,50 Euro. (ffm)
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