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Letzte Aktualisierung: 30.09.2020

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Uwe Becker besucht die Hamidiye Moschee

von Ilse Romahn

(14.09.2020) Bürgermeister und Kirchendezernent Becker besucht im zweiten Teil der Videoserie die Hamidiye Moschee

„Die Offenheit ist ein wesentliches Kriterium, das unsere Stadt auszeichnet und sie für die Frankfurterinnen und Frankfurter so liebens- und lebenswert macht“, sagt Bürgermeister und Kirchendezernent Uwe Becker. „Mir ist es ein wichtiges Anliegen, gemeinsam für ein friedliches Zusammenleben der Bürgerinnen und Bürger einzutreten, den Zusammenhalt in Frankfurt zu stärken sowie den Dialog zwischen den Kulturen und Religionen zu fördern. Die Videoserie kann vielleicht einen kleinen Betrag dazu beitragen.“

Eher unscheinbar im Erdgeschoss eines Wohnhauses haben die Hamidiye Moschee und der Verein der guten Sitten ihren Sitz. Der Verein wurde bereits 1974 gegründet und gehört zu den ältesten Moscheevereinen der Stadt. In Frankfurt gibt es über 100 religiöse Vereine mit Mitgliedern aus 170 verschiedenen Staaten. Religion spielt im Leben vieler Frankfurterinnen und Frankfurter eine oft wichtige Rolle.

Rahmi Şeker, Vorsitzender des Vereins, macht im Gespräch mit Bürgermeister Becker deutlich, wie sich der Verein und die Mitglieder in den vergangenen 40 Jahren entwickelt haben und wie sehr Frankfurt zur Heimat geworden ist. Normalerweise kommen zum Freitagsgebet bis zu 500 Gläubige in die Hamidiye Moschee. Aktuell ist es coronabedingt leider nicht möglich. Trotzdem ist Religion für viele Frankfurterinnen und Frankfurter ein bedeutender Teil ihres Alltags.

„Ich möchte Begegnungen ermöglichen und ein Zeichen gegen Desinteresse, Vorurteile und für ein gesellschaftliches Miteinander setzen. Jeder soll sich in unserer internationalen Stadt wohl und zu Hause fühlen. Bei allen Unterschieden, es verbindet uns viel mehr als uns trennt. Christen, Juden und Muslime wie auch alle anderen Religionsgemeinschaften sind in Frankfurt willkommen. Frankfurt ist unsere gemeinsame Heimat“, sagt der Kirchendezernent abschließend.

In der ersten Folge hatte Bürgermeister Becker das Tibethaus in Frankfurt besucht und traf dort Elke Hessel, Geschäftsführenden Vorstand. Das Tibethaus spielt in Europa eine einzigartige Rolle in der Vermittlung der alten und modernen Kultur Tibets und fördert die tibetische Identität und bringt diese den Bürgerinnen und Bürgern näher.

Alle Folge zur neuen Serie sind auf der Facebook-Seite frankfurt.de der Stadt Frankfurt am Main sowie unter https://frankfurt.de/haushaltundfinanzen/4/ im Internet abrufbar. (ffm)