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Letzte Aktualisierung: 28.07.2021

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University of Labour als Hochschule

von Ilse Romahn

(21.07.2021) Die University of Labour gibt ihre Gründung als Hochschule bekannt: Die erste private Hochschule mit einem expliziten Fokus auf Mitbestimmung und Arbeitsbeziehungen zieht in das House of Labour in Frankfurt am Main ein.

Das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst hat die University of Labour als Hochschule anerkannt. Der Gründungsbeirat wählte Prof. Dr. Martin Allespach, langjähriger Leiter und Direktor der Europäischen Akademie der Arbeit, als Präsidenten der Hochschule. Als Kanzler wurde Rainer Gröbel, Kuratoriumsvorsitzender der Europäischen Akademie der Arbeit, gewählt. Der Gründung vorausgegangen war ein knapp zweijähriges Verfahren, das in der Stellung des „Antrags auf Konzeptprüfung der University of Labour“ beim Wissenschaftsrat im Juli 2020 mündete. Die Anerkennung als Hochschule erfolgte dann durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst am 19. April 2021.

„Nach einem so erfolgreichen Gründungsprozess erhoffen wir uns einen umso erfolgreicheren Start des Hochschulbetriebs zum Wintersemester. Unsere Studienangebote sprechen für sich: In dieser Ausrichtung gibt es das nur an der University of Labour im House of Labour“, erklärte Rainer Gröbel nach Abschluss des Gründungsverfahrens. Die University of Labour bildet gemeinsam mit der traditionsreichen Europäischen Akademie der Arbeit und der 2015 gegründeten Academy of Labour das House of Labour in Frankfurt am Main. Das House of Labour und die University of Labour verstehen sich als Bildungs- und Forschungseinrichtungen, die für ein starkes Wertesystem stehen – basierend auf Solidarität, Respekt und Gerechtigkeit.

Das Ziel der neuen Hochschule ist es, Menschen fachlich zu stärken und zu ermutigen, die Lebens- und Arbeitswelt im Sinne einer gerechten und demokratischen Gesellschaft zu gestalten. Was vor 100 Jahren mit der Gründung der Akademie der Arbeit begann, soll heute zukunftsgerichtet mit der University of Labour fortgeführt werden. Die Lehr- und Forschungs-schwerpunkte liegen in den Wirtschafts-, Rechts-, Sozial- und insbesondere Arbeitswissen-schaften – immer mit einem Fokus auf Mitbestimmung und Arbeitsbeziehungen.Im Wintersemester 2021 startet die Hochschule mit zwei Bachelorstudiengängen: Business Administration sowie Berufspädagogik - Bildung, Arbeit, Organisation. Weitere Studiengänge sind in Planung.

Die Besonderheiten der Studiengänge sind die inhaltliche Ausrichtung sowie berufsintegrative Gestaltung. „Die betrieblichen Erfahrungen der Studierenden werden zum Gegenstand wissenschaftlicher Betrachtungen und Verallgemeinerungen gemacht. Und umgekehrt werden die Studierenden das, was sie im Studium wissenschaftlich bearbeiten, in Form konkreter Projekte in ihre Unternehmen und Institutionen zurücktragen“, betonte Prof. Dr. Martin Allespach. „Somit entsteht ein echter Mehrwert für die Studierenden und auch für die Unternehmen.“ Die Hochschule leitet nun die weiteren Gründungsaktivitäten, wie die Berufung der ersten Professorinnen und Professoren, ein.

Weitere Infos zu den Studiengängen und zum Studienmodell finden Sie auf der Homepage www.university-of-labour.de.