Das Online-Gesellschaftsmagazin aus Frankfurt am Main

Letzte Aktualisierung: 18.01.2021

Werbung
Werbung

Ungewöhnliche Neujahrseinsätze für FES und FFR

von Ilse Romahn

(04.01.2021) Mit deutlich reduzierter Mannschafts- und Maschinenpower planen FES und FFR die Reinigung an Silvester und Neujahr.

FES-Geschäftsführer Dirk Remmert sagt: „Es ist diesmal sehr schwierig, den Aufwand zu schätzen. Die Umstände in diesem Jahr sind nie dagewesen, es gibt keine Erfahrungswerte. Nach Rücksprache mit unseren Partnern bei der Stadt Frankfurt und bei der Landespolizei haben wir uns entschieden, dass wir dennoch Ressourcen vorhalten wollen, um reagieren zu können.“

In der Nacht selbst sind zwei Fahrzeuge auf Abruf, um Polizei und Feuerwehr zu unterstützen. Weiterhin stehen am Mainufer eine Großkehrmaschine und drei FFR-Reiniger bereit, um Überreste einer Party zu beseitigen, von der keiner weiß, wie groß sie wird. Schließlich gelten für diesen sonst vielfrequentierten Bereich in diesem Jahr sowohl ein Feuerwerks- und Alkoholverbot sowie eine Mundschutzpflicht. In früheren Jahren waren fünf Fahrzeuge und zwölf Reiniger mit entsprechender Ausstattung geplant, um die diesmal zum Teil gesperrten Brücken vom Silvestermüll zu befreien.

Neu ist die Situation auch für die FES-Straßenreinigung, die für gewöhnlich an Neujahr mit großem Aufgebot an Mitarbeitern ausrückt, um die Innenstadt und größere Treffpunkte von bis zu 20 Tonnen Silvestermüll zu säubern. In diesem Jahr kalkuliert FES mit etwa einem Drittel weniger Kräften und Maschineneinsatz. Etwa 50 Mitarbeiter werden dafür sorgen, dass größere und vor allem verkehrssensible Verschmutzungen gleich beseitigt werden. Der kalkulierte Aufwand ist in etwa vergleichbar mit einem gewöhnlichen Wochenende. Eine von drei Extra-Papierkorbtouren am Nachmittag ist allerdings gestrichen worden.

Die FES wünscht allen Frankfurterinnen und Frankfurtern eine gutes Neues Jahr! (ffm)