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Umweltdezernentin Rosemarie Heilig warnt eindringlich vor Grünastbrüchen

Umweltdezernentin Rosemarie Heilig warnt eindringlich vor der erhöhten Gefahr von Grünastbrüchen: „Angesichts der aktuellen Hitze und vor allem auf Grund der seit fast anderthalb Jahren andauernden ungewöhnlichen Trockenheit beobachten wir vermehrt sogenannte Grünastbrüche. Davon können selbst augenscheinlich gesunde Bäume betroffen sein. Einzelne und voll belaubte Äste können unvermittelt abbrechen.“

 Die Stadträtin mahnt deshalb zur Vorsicht und bittet um erhöhte Aufmerksamkeit sowohl in Parks und Grünanlagen als auch im Bereich von Straßenbäumen auf den Friedhöfen und im Stadtwald. Die Gefahr besteht aber generell bei allen Bäumen, also auch auf allen privaten Flächen. Besonders gefährlich wird es bei Sturm, Starkregenereignissen und Gewittern. Dann brechen die vorgeschädigten Äste besonders leicht.

Hauptursache für das Abbrechen voll belaubter Äste ist eine unzureichende Wasserversorgung, wodurch insbesondere der Zelldruck und somit die Spannung auf der Oberseite der Äste nachlässt. In der Folge kann es dann zum Ausbrechen ansonsten völlig gesunder und belaubter, im Einzelfall auch stärkerer Äste kommen.

In den vergangenen Jahren war dieses Phänomen in der Stadt vermehrt bei Pappeln, Rosskastanien, Eschen und Buchen festzustellen. Aber auch andere Baumarten sind angesichts der extrem ausgetrockneten Böden vermehrt betroffen. „Grünastabbrüche sind nicht vorhersehbar, trotz regelmäßiger Kontrollen“, sagt die Dezernentin.

Bei Schäden in den öffentlichen Grünflächen, im Stadtwald und an den Straßenrändern ist das Grünflächenamt unter der Telefonnummer (069)21230991 zu informieren. Bei Abbrüchen auf allen anderen Flächen ist der Notruf der Feuerwehr zu wählen.